Schlimme Entwicklung Kölner Polizei hat jetzt weiteren Brennpunkt mit Videokameras im Blick

An einem Mast befindet sich eine Videokamera.

Die Kölner Polizei hat am Freitag (4. März 2022) mehrere Videokameras im Stadtteil Kalk in Betrieb genommen.

Die Kölner Polizei hat jetzt an einem weiteren Kriminalitätsbrennpunkt Videokameras installiert.

Die Polizei hat einen weiteren Kriminalitätsbrennpunkt im Visier: Am Freitag (4. März 2022) hat sie Videokameras im Stadtteil Kalk eingerichtet und somit nun den Bereich 24 Stunden im Blick.

Dort passieren besonders viele Taschendiebstähle, Körperverletzungs- und Drogendelikte. Auch werden häufig Wertgegenstände aus geparkten Autos geklaut.

Polizei Köln installiert Videotechnik in Kalk – weitere Kameras geplant

Die Videotechnik wird die Kalker Hauptstraße zwischen den Köln Arcaden und der Kalk Kapelle mit angrenzenden Nebenstraßen sowie die Kalk-Mülheimer Straße in Richtung Norden und einen Teil der Rolshoverstraße ausgestattet. Bis Mitte des Jahres werden drei weitere Kameras für die S-Bahnhaltestelle Trimbornstraße und die Taunusstraße in Richtung Süden installiert.

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Videoaufzeichnung Kalker Post und Kalker Hauptstraße

Seit Freitag (4. März 2022) gibt es Videobeobachtung in Kalk, wie hier im Bereich Kalker Hauptstraße und Kalk Post.

„Rund ein Viertel der Straßenkriminalität im Kölner Südosten entfällt allein auf den Stadtteil Kalk“, so der Leitende Polizeidirektor Martin Lotz. Maßgeblich seien dabei Diebstähle an/aus Kraftfahrzeugen, Taschendiebstähle, Körperverletzungen und Betäubungsmitteldelikte. Lotz: „Ich bin überzeugt davon und die Erfahrungen an den anderen Standorten in Köln belegen das: Durch die Installation der Videokameras und die dauerhafte Live-Beobachtung werden Gefahrensituationen oder Straftaten sofort erkennbar.“

Videobeobachtung: So viele Kameras stehen auf Kölner Stadtgebiet

Der unmittelbare und koordinierte Einsatz von Interventionskräften ermögliche der Polizei, Menschen in Not sofort Hilfe zu leisten und Straftaten zu verhüten oder beweissicher zu klären, so der leitende Polizeidirektor weiter: „Die Videobeobachtung fördert zudem das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im beobachteten Bereich.“

Insgesamt wird die Videobeobachtungszentrale der Leitstelle der Polizei Köln nun Zugriff auf insgesamt 106 Kameras im Kölner Stadtgebiet haben, von denen dann bis auf die sieben Kameras am Breslauer Platz 99 genutzt werden. Die genauen Standorte sowie die Sichtbereiche der Videobeobachtung sind im Internetauftritt der Polizei Köln abrufbar und durch eine Beschilderung deutlich sichtbar gekennzeichnet.

Die Bilder werden automatisch nach 14 Tagen gelöscht, soweit die Aufnahmen nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten benötigt werden. (iri)

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