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Suche endlich beendet Kölner NS-Dok kriegt neuen Leiter, Reker ist begeistert

Außenansicht des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln am Appellhofplatz in der Kölner Innenstadt.

Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln am Appellhofplatz, hier ein Foto aus dem April 2022.

Die Suche nach einem Leiter für das NS-Dok in Köln ist offenbar beendet. Dr. Henning Borggräfe soll das Amt ab November 2022 übernehmen.

Eine Ära ist geendet, eine andere soll nun starten – mit etwas Verzögerung. Etwa ein Jahr nach dem Abschied von Dr. Werner Jung, der das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln seit 2002 leitete, scheint nun der neue starke Mann gefunden. Sein Name: Dr. Henning Borggräfe.

Wie die Stadt Köln am Dienstag (11. Oktober 2022) bekanntgab, will OB Henriette Reker Borggräfe dem nächsten Hauptausschuss am Montag (17. Oktober) vorschlagen. Laut der aktuellen Planung soll er ab 1. November 2022 die neue Aufgabe übernehmen.

NS-Dok in Köln: Neuer Leiter soll Dr. Henning Borggräfe heißen

Der 40-Jährige, 1981 in Herdecke (NRW) zur Welt gekommen, ist laut Stadt ein „international anerkannter Experte für die wissenschaftliche Aufarbeitung der Verbrechen des NS-Regimes.“

Alles zum Thema Henriette Reker

In den vergangenen Jahren war er unter anderem als Abteilungsleiter für Forschung und Bildung bei den „Arolsen Archives“ tätig. Dabei handelt es sich um eine von den Alliierten als Suchdienst gegründete internationale Einrichtung mit der weltweit größten Sammlung zu Opfern und Überlebenden der nationalsozialistischen Verbrechen.

Dr. Henning Borggräfe ist der neue Leiter des NS-Dokumentationszentrums in Köln.

Dr. Henning Borggräfe ist der neue Leiter des NS-Dokumentationszentrums in Köln.

Jetzt also Köln: „Das NS-Dok ist ein großer Schatz an Quellen und Wissen und bietet die exzellente Möglichkeit, einen Erinnerungs- und Lernort fortzuentwickeln, der in der Stadt Köln einen wichtigen Platz einnimmt, aber ebenso überregional sowie international große Strahlkraft entfaltet“, sagt Dr. Henning Borggräfe zu seiner neuen Herausforderung.

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Das NS-Dok, 1979 per Ratsbeschluss gegründet, gilt als größte lokale Gedenkstätte für die Opfer der NS-Verbrechen in Deutschland. Es soll Gedenkort, Lernort und Forschungsort sein.

OB Henriette Reker mit lobenden Worten für den neuen Leiter des NS-Dok

OB Henriette Reker ist sich sicher, den richtigen Man gefunden haben, um das NS-Dok in die Zukunft zu führen. „Mit Dr. Henning Borggräfe haben wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit gewonnen, die mit herausragender Befähigung und Erfahrung das für unsere Gesellschaft so wichtige NS-Dok in die Zukunft führen wird.”

Und: „Er wird das NS-Dok als starkes Haus für Erinnerung und Demokratie positionieren und es dazu noch stärker mit der Gesellschaft und insbesondere den Kölnerinnen und Kölnern verbinden“, so die Oberbürgermeisterin. (tw)

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