Reker will „mobile Patrouillen“ Runder Tisch Kölner Karneval: Die ersten Ergebnisse

Ordnungsamt an der Severinstorburg

Symbolfoto: Ein PKW des Ordnungsamtes auf Patrouille in der Südstadt

Der „Runde Tisch Karneval“ war mit Spannung erwartet worden. Bei EXPRESS.de gibt es die ersten Ergebnisse vom wegweisenden Treffen für die Kölner Jecken am Montag.

Mitten in der heißen und ungewissen Phase der Session trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Polizei, der Kölner Gastronomie und des Festkomitees Kölner Karneval im Spanischen Bau des Rathauses, um über die Corona-Regeln zu sprechen.

Nach Informationen von EXPRESS.de sickerten folgende erste Ergebnisse am Abend durch.

Kontrollen im Karneval: Mobile Patrouillen für die Südstadt geplant

Die Stadt Köln plant demzufolge mit Karneval. Auf der Zülpicher Straße soll ein ganz normaler Karnevalsaufbau wie am 11.11. stattfinden. Weitere Zonen, auf denen ein besonderes Augenmerk gelegt werde, seien die Altstadt und Südstadt.

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Dort soll es stichprobenartige Kontrollen geben, von mobilen Patrouillen, die ähnlich wie beim Weihnachtsmarkt den Status kontrollieren, so ein Teilnehmer, der mit am Runden Tisch saß.

Wichtig: Henriette Reker habe demnach lobend betont, dass die Kölner Wirte bewiesen hätten, dass sie mit Verantwortung umgehen könnten. Dem Vernehmen nach soll die neue Schutzverordnung nicht strenger sein. Tenor der Kölner Oberbürgermeisterin: Die Gastro wird geöffnet bleiben, aber Tanzveranstaltungen wird es nicht geben.

Die Dehoga (Deutsche Hotel- und Gaststättenverband) werde zwecks Termin miteingebunden, sobald die neue Schutzverordnung veröffentlicht würde. In der EXPRESS.de vorliegenden internen Zusammenfassung des Treffens heißt es weiter: „Es wurde thematisiert, dass es sich eventuell lohnen könnte, Anträge für Ausschank auf Freiflächen vor den Kneipen zu stellen. Aber auch hier muss die neue Verordnung abgewartet werden.“

Elfter im Elften auf der Zülpicher Straße.

Am 11.11. ging es auf der Zülpicher Straße ab und die Bilder der feiernden Massen gingen durch Deutschland.

Die Zeichen stehen angesichts der Entwicklung auf Entspannung. Man rechne mit weniger Influenza nach Karneval wegen der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen. Es könne nach Karneval zwar zu höheren Inzidenzen kommen. Aber man wisse ja, womit man es zu tun habe. Insgesamt stehe Köln mit Impfquote und Hospitalisierungsrate sehr gut da. Der 11.11. sei infektionstechnisch sehr entspannt abgelaufen.

Gleichwohl habe die OB in der Runde, an der auch Gesundheitsamtleiter Johannes Nießen teilnahm, gemahnt, dass man mit Bildern werde leben müssen, die nicht allen gefallen. Erleichtertes Fazit von Gastronom Martin Schlüter, der Teilnehmer des gerade einmal einstündigen, diesmal kurzweiligen Treffens war: „Wir gehen total positiv jeck und fröhlich aus diesem Termin raus.“

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