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Harte Anschuldigung Kölner Demonstranten schießen scharf gegen Armin Laschet

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Am Samstag (13.3) haben Greenpeace-Aktivisten vor dem Kölner Dom demonstriert und den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet kritisiert.

Köln – In Köln haben Greenpeace-Aktivisten am Samstag (13.3) scharfe Kritik am NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet geübt. Nach eigenen Angaben hat Greenpeace vor Kirchen in deutschlandweit 46 Städten gegen die Kohlepolitik der CDU protestiert. 

  • Greenpeace Aktivisten demonstrieren in Köln
  • Demonstranten mit scharfer Kritik an CDU-Kohlepolitik
  • Greenpeace fordert schnelleren Kohle-Ausstieg

Köln: Mahnwache vor Kölner Dom soll Denkanstoß liefern

Als Denkanstoß sei dabei jeweils der für den Braunkohleabbau 2018 zerstörte Immerather Dom gezeigt worden, so ein Greenpeace-Sprecher am Samstag (13.3.) gegenüber der Deutschen Presseagentur. In Köln hielten die Demonstranten außerdem ein Banner mit klarer Kritik an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in die Höhe.

„Armin Laschet will Kirchen und Klima für Braunkohle zerstören“, so der Vorwurf der Greenpeace-Aktivisten. Die Mahnwachen seien etwa vor dem Kölner Dom, der Lambertikirche in Münster, der Dresdner Frauenkirche und dem Aachener Dom abgehalten worden.

Greenpeace mit klarer Forderung in Richtung CDU

Greenpeace fordert einen schnelleren Ausstieg aus der Braunkohle. 

„Wenn ausgerechnet ein Christdemokrat wie Armin Laschet Kirchen für Kohle einreißen lässt, dann bringt das die rücksichtslose Klimapolitik der Union auf den Punkt“, sagte Deborah Größwagen von Greenpeace Münster.

So drohe nun auch der Kirche in Keyenberg der Abriss, deren Fundament älter sei als das der Kathedrale Notre-Dame in Paris.

Greenpeace: Mehr als 45000 Menschen für Braunkohletagebaue umgesiedelt

Im Rheinland seien bereits mehr als 45 000 Menschen für Braunkohletagebaue umgesiedelt und über 100 Dörfer und Weiler samt jahrhundertealten Kirchen und Kulturdenkmälern zerstört worden. (dpa/mj)

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