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„Nicht mehr handhabbar“FC und Bayer: Ultras liefern sich Schmier-Schlacht auf A1-Brücke

Aktualisiert

Die Schallschutzwände auf der Leverkusener Brücke werden immer wieder von Ultras des 1. FC Köln und Bayer Leverkusen beschmiert. Jetzt äußert sich die Autobahn GmbH.

Die Ultra-Graffitis auf der neuen Leverkusener Brücke sind nicht zu übersehen.

Fans des 1. FC Köln und von Bayer Leverkusen liefern sich eine regelrechte Schmier-Schlacht.

Fans des 1. FC Köln und von Bayer Leverkusen liefern sich Schmier-Schlacht

Mit immer neuen Botschaften werden die Schallschutzwände entlang der Brücke beschmiert. Die neue Brücke wurde am 4. Februar 2024 für den Verkehr freigegeben. Die alte Brücke wird derzeit abgerissen. Dort entsteht eine weitere Brücke.

Auch die Schallschutzwände wurden neu errichtet. Seitdem werden sie als Schmier-Wand benutzt. Zuerst waren es vor allem Aufkleber aus den beiden Fanlagern – inzwischen sind es riesige Graffitis, mehrere Meter hoch und breit.

Die Autobahn GmbH ist offenbar machtlos. Die Übeltäter sprühen immer weiter – selten werden sie erwischt.

„Graffitis sind inzwischen zu einem kaum überschaubaren Problem geworden, welches nicht mehr handhabbar wird“, erklärt eine Sprecherin der Autobahn GmbH auf EXPRESS.de-Nachfrage.

Offenbar hat man den Kampf inzwischen aufgegeben. „Die Graffitis werden vonseiten der Autobahn GmbH nicht entfernt“, so die Sprecherin.

Entfernt würden Graffitis nur, wenn es sich um sexistische, rechtsradikale oder anderweitig extremistische Botschaften handelt. Meist sei das mit einem hohen Aufwand verbunden.

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„Lassen sich die Graffitis nicht entfernen, muss eine Spezialfirma beauftragt werden“, erklärt die Sprecherin der Autobahn GmbH. Die Kosten sind abhängig von der besprühten Fläche, der Art der aufgebrachten Farben und dem damit einhergehenden Materialeinsatz und Zeitaufwand.

Graffiti-Sprayen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat: Wer erwischt wird, dem droht wegen Sachbeschädigung eine hohe Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.