Eisregen und Schnee sorgen für blankes Entsetzen. Ein Mensch stirbt, der DWD gibt höchste Warnstufe aus.
Eis-Apokalypse in Deutschland!Tödliches Chaos durch Schnee und Glätte

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Frankfurter Skyline mit Brücke und Schnee.
Tragödie in Osthessen: Ein 51-Jähriger verliert sein Leben bei einem Horror-Crash auf spiegelglatter Fahrbahn. Nahe Fulda kam ein Sattelzug auf einer Landstraße ins Rutschen und raste auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Lkw frontal mit einem Kastenwagen. Für dessen Fahrer kam jede Rettung zu spät, er verstarb aufgrund der schweren Verletzungen noch am Ort des Geschehens.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt eine dramatische Prognose ab. Für den Nordwesten gilt seit Mittwochmorgen die dritthöchste Warnstufe (3 von 4). Die Experten sprechen von einer „Gefahr für Leib und Leben“. Bis 10.00 Uhr besteht dort extreme Glättegefahr durch gefrierenden Regen. In den orange markierten Zonen im Nordwesten wird ebenfalls vor erhöhter Rutschgefahr durch überfrierende Nässe gewarnt. Das berichtet „t-online“.
Das Verkehrschaos ist gewaltig. Nach massiven Schneefällen herrscht in den Regionen Mittel- und Osthessen auf vielen Straßen und Autobahnen Stillstand. Ein Polizeisprecher berichtete in der Nacht, dass sich immer wieder Lkw im Schnee festfahren. Zur Lage sagte er, sie sei „unübersichtlich“. Einige Menschen in ihren Autos mussten stundenlang im Stau ausharren. Glücklicherweise wurden zunächst keine größeren Unfälle oder Verletzte gemeldet. Auf dem Abschnitt der A1 zwischen Osnabrück und Bremen kam es durch Blitzeis zu etlichen Crashs. Die Verkehrsmanagement-Zentrale Niedersachsen informierte, dass die Autobahn am Morgen an zwei Stellen noch immer blockiert ist.
Auch in Thüringen krachte es in der Nacht zum Mittwoch mehrfach. Die zuständige Leitstelle meldete eine Reihe von Unfällen, bei denen einige Menschen leichte Verletzungen davontrugen. Im Nordosten des Landes warnt der DWD zudem bis 11.00 Uhr vor strengem Frost mit Temperaturen, die teilweise auf eisige minus 11 Grad fallen.
Die heftigen Wetterbedingungen wirken sich auch auf die Schulen aus. In den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Hessen findet deshalb kein Unterricht in den Klassenzimmern statt. Schon am Dienstag hatte das Innenministerium in Hessen angekündigt, dass es wegen des Wetters zu solchen Ausfällen kommen könnte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

