Rhein macht sich dünne Kölner Pegel sinkt unter beängstigende Marke

Steine liegen bei niedrigem Rheinpegel am Ufer.

Der Rheinpegel liegt am Freitag (5. August 2022) nur noch bei 99 Zentimetern (Stand 5 Uhr). Das Foto zeigt Steine, die am 3. August 2022 bei niedrigem Pegel am Rheinufer liegen. 

Beängstigende Entwicklung: Der Rheinpegel sinkt weiter. 

Er wird immer weniger ... Der Rheinpegel in Köln hat am Freitagmorgen (5. August) die Ein-Meter-Marke unterschritten und steht (Stand: 5 Uhr) bei 99 Zentimetern.

Gemessen wird der Pegel an der 688-Kilometer-Marke des Rheins auf Höhe des Heumarkts, kurz nach der Deutzer Brücke. Die Tendenz ist weiterhin fallend.

Der Rhein-Pegel wird wohl auch die kommenden Tage knapp unter diesem Schwellenwert bleiben. Erst Mitte des Monats sehen die Berechnungen wieder eine Annäherung an die Ein-Meter-Marke – allerdings mit erheblicher Schwankungsbreite.

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Auch auf die Schifffahrt hat der aktuelle Pegelstand bereits Auswirkungen: Große Frachter mit einem Tiefgang von mehr als 2,20 Metern können schon jetzt nicht mehr fahren oder müssen weniger stark beladen werden.

Generell schränkt die Trockenheit zurzeit das Geschäft der Frachtschiffe auf dem Rhein und anderen Flüssen in Deutschland stark ein. „Wir dürfen nur noch etwa 50 Prozent der Menge transportieren, die wir transportieren könnten“, sagte der Vorstand der Deutschen Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt, Roberto Spranzi, der dpa in Duisburg. (red)

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