Köln schaut auf einen mickrigen Rhein: Der Wasserstand hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.
Pegel so niedrig wie nieRhein in Köln nur noch bei mickrigen 43 Zentimetern

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Der Rhein ist auf einen neuen Tiefststand gesunken. Am 27. September zeigte der Pegel mickrige 43 Zentimeter. Das Foto entstand am 22. September 2026.
Was für eine bittere Marke für die Domstadt: Der Rhein hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Gerade mal mickrige 43 Zentimeter zeigte die Messung des Elektronischen Wasserstraßeninformationssystems („ELWIS“) am Sonntagmorgen (27. September) um 5 Uhr an.
Der Negativrekord vom 16. August 2026 mit 45 Zentimetern ist damit Geschichte.
Diese Folgen hat der niedrige Wasserstand für die Stadt
Schon am Samstag hatte der Fluss die kritische Marke von 45 Zentimetern erreicht – mit Folgen: Das 4-Sterne-Luxus-Hotelschiff „MS Dutch Melody“ fuhr sich mittig der Fahrrinne fest.
Die Folgen des Niedrigwassers sind überall auf dem Rhein zu spüren. Frachtschiffe können nicht mehr voll beladen werden. Auch die Ausflugsschiffe der Köln-Düsseldorfer müssen sich umstellen.
Die Fähre zwischen Weiß und Zündorf hatte ihren Dienst wegen des Wasserstands bereits am vergangenen Freitag (25. September) einstellen müssen.
Ursachen sind die steigenden Temperaturen und der ausbleibende Regen. Und die Voraussagen für die kommenden Tage machen wenig Hoffnung. Der Wasserstand klettert im Tagesverlauf am Sonntag zwar minimal auf 44 Zentimeter, soll bis zum Montagabend aber wieder auf 43 Zentimeter zurückfallen.
Erst am Dienstag (29. September) und Mittwoch (30. September) rechnet man wieder mit einer leichten Zunahme auf die 45-Zentimeter-Marke. (red)
