Ukraine-Flüchtende in Köln Reker mit klarer Botschaft: „Das kann auf Dauer nicht funktionieren“

Henriette Reker bei der Friedensdemonstration am Rosenmontag am Severinstor.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, bei der Friedensdemonstration am Rosenmontag am Severinstor am 28. Februar 2022.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker stellt eine klare Forderung an die Bundesregierung zur Verteilung der Flüchtenden aus der Ukraine.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker fordert von der Bundesregierung ein System zur Verteilung der Flüchtenden aus der Ukraine. „Noch immer scheint das Prinzip Zufall zu regieren“, kritisierte die parteilose Politikerin am Dienstag (15. März 2022).

„Es gibt noch immer keine geordnete Verteilung der Menschen, die zu uns kommen. Das wird nicht mehr lange gut gehen. Die Bundesregierung muss jetzt ein System aufsetzen, das eine Verteilung nach Kapazitäten sicherstellt.“

Köln: Oberbürgermeisterin fordert System zu Verteilung von Flüchtenden

Derzeit kämen viele Menschen in große Städte wie Köln, weil sie davon schon einmal gehört hätten. „Das kann aber auf Dauer nicht funktionieren. Wir belegen in Köln ab heute schon eine Messehalle mit über 1000 Plätzen“, sagte Reker.

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„Aus anderen Städten höre ich, dass schon wieder Turnhallen belegt werden.“ Die Geflüchteten hätten aber etwas Besseres verdient, erklärte die Kölner Oberbürgermeisterin weiter.

„Darum muss sich die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern nun kümmern.“ Erforderlich seien eine zentrale und mehrere regionale Drehscheiben. (dpa)

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