Nach 14 Jahren Puff Pascha-Hausmeister hat genug und wechselt die Branche

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Harald Müller vor dem Pascha - dieses Bild ist nun nach vierzehn Jahren Geschichte.

Köln – Das ist mal keine schlüpfrige Nachricht aus der Kölner Hornstraße: Hausmeister Harald Müller, das Gesicht des polarisierenden Rotlicht-Hauses, orientiert sich neu - nach 14 Jahren.

„Ich habe gekündigt und starte was ganz anderes in Köln. Für die Gastronomie, aus der ich ja ursprünglich komme“, so der Karnevalist der Großen Braunsfelder, der in jungen Jahren am Tegernsee schon Promis wie Gunter Sachs bediente und chauffierte.

Bruder Hermann hatte das Pascha gegründet

Seinem Bruder Hermann, der das Pascha einst gegründet hatte, hatte er in der Zeit der Haft (verurteilt wegen Steuerhinterziehung; d. Redakion), den Rücken frei- und die Marke am Leben gehalten.

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Harald Müller spendete großzügig, holte Stars wie Nino de Angelo für Auftritte in den ansässigen Nightclub, eckte bisweilen bewusst an, war Tag und Nacht für den Rotlicht-Bunker unterwegs und bei der Belegschaft wie Kundschaft anerkannt.

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Als Brezn-Prinz will der Franke nun durchstarten.

Neue Aufgabe als Brezn-Prinz

Doch gemeinsam geht es mit dem Bruder, der 2018 vorzeitig in die Freiheit entlassen wurde, überraschend nicht weiter. Harald Müller sucht stattdessen, wie er sagt, eine neue Aufgabe, und hat genug vom Nachtleben in der berüchtigten Hornstraße.

Als „Brezn-Prinz“, mit der Spezialität aus seiner fränkischen Heimat, will der ehrgeizige Unternehmer nun in Köln durchstarten. Dafür sucht er aktuell Ladenlokale. „Ich möchte etwas Neues für Köln machen“, sagt er und weiß für seine Ideen viele Ex-Prinzen des Fasteleer hinter sich.

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