Prozess in Köln Vespa-Fahrer starb vor zwei Jahren – jetzt kommen alle Gefühle wieder hoch

Ein stark beschädigtes Motorrad liegt auf einer Landstraße.

Nach dem Unfalltod eines Kradfahrers im Juni 2019 muss sich ein Mann (27) am Donnerstag (7. Oktober 2021) vor dem Kölner Amtsgericht verantworten.  Das undatierte Symbolfoto zeigt ein verunglücktes Motorrad auf einer Landstraße. 

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall im Sommer 2019 wird nun dem mutmaßlichen Unfallverursacher der Prozess gemacht. 

Köln. Der schlimme Unfall, der einem Vespa-Fahrer das Leben kostete, liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück ... Doch am Donnerstag (7. Oktober 2021) wird all das Leid, die Trauer, die Angst wieder hochkommen. Dann muss sich der mutmaßliche Unfallverursacher (27) vor dem Amtsgericht verantworten. 

Der 27-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Eine Angehörige des Opfers tritt in dem Prozess als Nebenklägerin auf. Das Urteil wird wahrscheinlich noch am selben Tag fallen. 

Prozess nach tödlichem Unfall in Köln-Grengel: War es Unachtsamkeit?

Am Vormittag des 18. Juni 2019 wollte der Mann mit seinem Renault-Kleintransporter von dem Wanderparkplatz „Paradeplatz“ nach links auf die Alte Kölner Straße abbiegen. Laut Anklage soll er dabei aus Unachtsamkeit den Vespa-Fahrer, der in Richtung Grengel unterwegs war, übersehen haben.

In diesem Bereich sind 100 km/h erlaubt. Die Ermittlungen hatten damals ergeben, dass der Vespa-Fahrer mit weniger als 100 Stundenkilometern unterwegs war. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. (iri)

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