Rauchwolke über Köln Großeinsatz für die Feuerwehr – Warn-App Nina ausgelöst

Eine Lagerhalle in Köln-Mülheim brennt. Die Rauchwolke ist noch von weit her zu sehen.

Eine Lagerhalle in Köln-Mülheim brennt. Die Rauchwolke ist noch von weit her zu sehen.

In Köln-Mülheim ist es am Sonntagabend zu einem Brand einer Lagerhalle gekommen. Die Feuerwehr war mehrere Stunden lang mit einem Großaufgebot vor Ort.

Feuer in Mülheim: Die Kölner Feuerwehr war am Sonntagabend (29. Mai) mehrere Stunden im Großeinsatz. Eine Lagerhalle brannte in voller Ausdehnung. Mehrere Etagen der Halle, die sich auf der Deutz-Mülheimer-Straße befindet, standen laut Angaben der Feuerwehr in Flammen.

Köln: Lagerhalle in Mülheim brannte lichterloh

Auf EXPRESS.de-Anfrage sagt Feuerwehr-Sprecher Ulrich Laschet, dass zwischenzeitlich rund 23 Fahrzeuge der Feuerwehr aus mehreren Wachen am Brandort befanden. Direkt war klar, er Einsatz könnte sich noch lange in den Abend ziehen. Auch die Warnapp Nina warnte aktuell vor Geruchsbelästigung und Rauchverwirbelungen in Bodennähe und riet, den Bereich zu meiden.

„Wir rechnen mit Stunden, bis wir das Feuer komplett unter Kontrolle haben“, sagte Sprecher Laschet in einer ersten Einschätzung der Lage.

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Die rund 30 mal 80 Meter große Halle brannte am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr in voller Ausdehnung, erklärte ein Feuerwehrmann vor Ort. Ersten Erkenntnissen zufolge konnte aber mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden, dass sich noch Menschen in der Halle befanden, als das Feuer ausbrach.

Feuer in Köln-Mülheim – in Halle wurden Reifen und Autowracks gelagert

Die Rauchwolke über dem Gelände war am Abend noch von Weitem zu sehen. Grund für die starke Rauchentwicklung war, dass in der Halle viele Autowracks und vor allem auch Autoreifen lagerten. Die dürften aber inzwischen komplett ausgebrannt sein.

Anwohnern wurde vorsichtshalber geraten, die Fenster zu verschließen. Zudem sollten Passanten den Bereich am Abend meiden, solange der Brand nicht gelöscht ist.

Erste Luftmessungen in der Umgebung ergaben aber zunächst keine erhöhten Schadstoffwerte. Auch zu einem späteren Zeitpunkt wurden keine schädlichen Werte gemessen. Gefahr für die Anwohner habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Feuerwehr beendet Großeinsatz am Abend – Polizei sucht nach Ursache

Die Feuerwehr konnte gegen 20.30 Uhr die größten Löscharbeiten beenden, gegen 21 Uhr waren nur noch einige Nachlöscharbeiten nötig, um kleinere aufflackernde Glutnester zu kontrollieren. Die Straßen im direkten Bereich um den Brandort mussten aufgrund des Einsatzes gesperrt werden.

Nach den Löscharbeiten übernehmen nun Brandermittler der Polizei den Brandort, um nach der Ursache für das Feuer zu suchen. Bislang ist noch völlig unklar, wie es zu dem Brand hatte kommen können. (nb/jv)

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