Aachener Weiher Traurig: Üble Krankheit bei Kölner Jungschwänen 

Vier Jungschwäne mit einer Flügelfehlstellung, sogenannten Kippflügeln

Die Jungschwäne am Aachener Weiher mit sogenannten Kippflügeln

Bei vier Jungschwänen am Aachener Weiher machten Tierschützer eine üble Entdeckung: Die Tiere leiden an einer Gelenkerkrankung der Flügel, die ihnen zum Verhängnis werden kann.

Köln. Wie traurig! Aber gut, dass es aufmerksame Tierfreunde in Köln gibt... Der Nachwuchs einer Schwanenfamilie am Aachener Weiher hat Probleme: Die Jungschwäne haben „Kippflügel“.

Bei dieser Erkrankung sind die Flügel in den Gelenken verdreht. Folge: Die Schwäne können nicht fliegen. Nicht nur, dass die Tiere dadurch bei Gefahr nicht fliehen können. 

Im Herbst/Winter beginnt die sogenannte Vertreibungszeit durch die Schwaneneltern. Können die Jungen dann nicht wegfliegen, werden sie von den Eltern verletzt, verjagt oder im schlimmsten Fall getötet.

Aachener Weiher in Köln: Tierschützer entdeckten kranke Schwäne

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Tierschützer, denen die Jungschwäne am Aachener Weiher aufgefallen waren, hatten die Stadt alarmiert, vorgeschlagen, die Tiere einzufangen in eine Wildauffangstation zu bringen.

Hintergrund: Weil die Gelenke der Jungschwäne noch weich sind, können die Flügel mit einer speziellen Verbandstechnik in der ursprünglichen Position fixiert werden. In der Hoffnung, dass die Schwäne später dann flugfähig sind. Das lässt sich aber erst am Ende der Behandlung sagen. 

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen ist für Wildtiere zuständig, genehmigte jetzt das Einfangen der erkrankten Schwäne. Die vier Jungvögel werden mit ihren Eltern vom Tiernotruf Düsseldorf eingefangen, zur Behandlung in die Auffangstation gebracht. 

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