Rhein in KölnHubschrauber und Jetski-Fahrer retten Schwimmer

Ein ADAC-Rettungshubschrauber fliegt über den Dom in Köln hinweg. (Archivbild)

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Ein ADAC-Rettungshubschrauber fliegt über den Dom in Köln hinweg. (Archivbild)

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Zwei Jetski-Fahrer waren bei einer Rettungsaktion im Rhein am Freitagabend in Köln der entscheidende Faktor. 

Die Kölner Feuerwehr berichtet von einer spektakulären Rettungsaktion am Freitagabend (14. August) gegen 20.30 Uhr auf dem Rhein in Köln: Ein Schwimmer war demnach in Lebensgefahr geraten – zwei Jetski-Fahrer griffen jedoch couragiert ein und retteten dem Mann so mutmaßlich das Leben.

Alarmiert worden war die Feuerwehr den Angaben zufolge zu einer Person im Rhein auf Höhe Kilometer 678. Der Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ war schnell vor Ort – die Besatzung habe aus der Luft bereits erkannt, dass zwei Jetski-Fahrer den Schwimmer gesichert hatten. Sie hatten ihm eine Schwimmweste angelegt, hielten ihn über Wasser und zogen ihn langsam Richtung Ufer.

Hubschrauber landet zur Notfallversorgung

Als die beiden Jetski-Fahrer den Hubschrauber heranwinkten und der junge Mann aus der Luft sichtlich hilfsbedürftig wirkte, entschied sich die Hubschraubercrew zur Landung.

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Eine ungewöhnliche Maßnahme – normalerweise kommt das Luftfahrzeug vorwiegend bei Suchflügen zum Einsatz. Doch dieses Mal war es entscheidend: Notarzt und Notfallsanitäter konnten den völlig entkräfteten und unterkühlten Patienten sofort medizinisch versorgen. Der Mann wurde schließlich die steile Uferböschung hinaufgetragen und an einen Rettungswagen übergeben.

Jetski-Fahrer eilen zur Hilfe: „Bereits die dritte Rettung“

Die schnelle Hilfe der beiden Jetski-Fahrer war nach Angaben der Kölner Feuerwehr entscheidend für die Rettung: Nach Auskunft der Feuerwehr wäre der junge Mann ansonsten vermutlich innerhalb weniger Minuten im Rhein versunken.

Einer der beiden Retter berichtete dem Notarzt, dass es für ihn bereits die dritte Rettung in kurzer Zeit gewesen sei – es sei für ihn jedoch selbstverständlich, Menschen in Not beizustehen, berichtete die Feuerwehr über die Angaben des Helfers. 

Zudem weist die Kölner Feuerwehr noch einmal eindringlich darauf hin: „Der Rhein ist kein Schwimmbad“ – auch nicht bei extremem Niedrigwasser. Der Fluss bleibt unberechenbar und lebensgefährlich. „Es ist heiß, und die Sehnsucht nach Abkühlung ist groß – aber genau das kann lebensgefährlich werden“, appelliert die Feuerwehr, sich dringend an das Badeverbot im Rhein zu halten. (das)

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