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Bagger zerstört KabelBlackout in Kölner Innenstadt

Der Stromausfall hat NRW-weit Auswirkungen. (Symbolbild)

Copyright: Christoph Schmidt/dpa

Der Stromausfall hat Auswirkungen. (Symbolbild)

Aktualisiert

Blackout in Köln! Ein Bagger hat ein Kabel zerstört. Mittlerweile wurden die Haushalte wieder mit Strom versorgt.

Plötzlich ging nichts mehr. Am Freitagmittag (6. März) kam es zu einem großflächigen Stromausfall in Köln.

Der Strombetreiber Rheinnetz meldete Stromausfälle, demnach waren Teile des Gereonsviertels betroffen, wie auch bei der Störungsauskunft zu sehen war.

Bagger zerstört Stromkabel – Störung kann schnell behoben werden

Techniker seien im Einsatz, hieß es zunächst auf der Störungsseite des Unternehmens. Wie eine Sprecherin von Rheinnetz auf Nachfrage von EXPRESS.de erklärt, habe ein Bagger bei Tiefbauarbeiten versehentlich in dem Bereich ein Kabel zerstört, deshalb sei es um 11.14 Uhr zu dem Stromausfall in mehreren Haushalten gekommen.

Wie in solchen Fällen üblich, habe man schnell auf andere Stromtrassen umschalten können, um das kaputte Kabel zu überbrücken, erklärt die Sprecherin weiter. Nach und nach wurden die Haushalte so wieder zugeschaltet, um 11.48 Uhr – etwa eine halbe Stunde später – waren alle wieder mit Strom versorgt. 

Das Stromnetz ist kein einzelner Kreislauf, sondern ein vermaschtes Netz – das bedeutet, jeder Punkt kann über mehrere verschiedene Wege mit Strom versorgt werden. Genau das macht solch eine Umschaltung möglich. Sobald die Leitstelle den Fehler lokalisiert hat, kann der Netzbetreiber eine alternative Einspeisung über eine andere Trasse ermöglichen, erklärt Rheinnetz. Die Haushalte werden abschnittsweise wieder zugeschaltet, der defekte Abschnitt bleibt weiterhin abgetrennt, bis er repariert ist.

Es gab Berichte darüber, dass auch Ampeln in dem Bereich ausgefallen sein sollen. Diese Meldung aber konnte die Sprecherin nicht bestätigen. (mg)

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