100 Jahre Kommt Altstädter-Fest in Köln jedes Jahr? Kölner Band mit Geheim-Party

Publikum beim Fest der Altstädter

Viel los: das Publikum bei den Altstädtern am Sonntag (14. August) rund um den Gürzenich.

Die Altstädter feierten ihr 100-jähriges Jubiläum. Auch die Höhner kamen vorbei und schmissen danach eine Geheimparty. 

In der vergangenen Session wurde das grün-rote Traditionskorps noch von Corona ausgebremst, doch jetzt (13. und 14. August) konnten die Altstädter endlich mit den Kölschen ihr 100-jähriges Jubiläum im Schatten des ehrwürdigen Gürzenich feiern.

Los ging es am Samstag mit einem kölschen Jazzfrühschoppen mit JP Weber und Michael Kuhl. Ein voller Erfolg auch der Auftritt der Grüngürtelrosen. Der „Kölsche Sundaach“ startet mit einem ganz besonderen Platzkonzert.

Altstädter Köln: Fest vielleicht bald jedes Jahr rund um den Gürzenich

„Wir sind total stolz, dass die Regimentsspielmannszüge der Roten Funken, Treuer Husar, Reiter-Korps Jan von Werth und die Blauen Funken uns die Ehre geben. Vielen Dank – dat is Kölle“, strahlte Altstädter-Präsident Hans Kölschbach.

Alles zum Thema Höhner

Gelebte Freundschaft bewiesen die Höhner, die sich zum 50-jährigen Jubiläum der Altstädter 1972 gegründet haben. „Obwohl sie gleich auf der Bühne der Philharmonie erwartet werden, lassen sie es sich nicht nehmen, als Gratulanten heute dabei zu sein. Sie sind die einzige Band, die uns über Jahrzehnte die Treue gehalten hat. Egal wie das Wetter war, ob die Bühne überdacht war oder nicht – die Höhner sind Weiberfastnacht auf dem Alter Markt dabei“, betonte Kölschbach und rief mit breitem Lächeln:

Die Höhner stehen auf der Bühne am Gürzenich

Hans Kölschbach (3.v.r.) begrüßte die Höhner auf der Bühne.

„Lasst uns Wacken vergessen, jetzt zeigen wir, was Kölle kann.“ Ohne Verstärker, nur mit Gitarre und Quetsch, wurde dank des begeisterten Publikums aus dem Kurzauftritt über eine halbe Stunde mit Songs wie „Echte Fründe“, „He Kölle“ oder „Prinzessin“.

„Mit den Altstädtern verbindet uns eine besondere Freundschaft. Sie waren es, die uns direkt eine Chance gaben, die karnevalistischen Bretter zu erobern. Da ist es doch klar, dass wir für ein kleines Geburtstagsständchen vorbei kommen“, betonte Ober-Hohn Henning Krautmacher.

Bereits vor dem großen Finale mit den Klüngelköpp waren sich Präsident Hans Kölschbach und seine Altstädter einig: „Dieses Fest war ein voller Erfolg und könnte eigentlich jedes Jahr stattfinden. Wir werden auf jeden Fall darüber nachdenken.“

Höhner: Geheim-Party im Maritim

Noch eine geheime Party gab es: Nach den Philharmonie-Konzerten lud Henning Krautmacher zu einer geheimen Überraschungsparty ein. Noch nicht mal seine Kollegen waren eingeweiht.

Party der Höhner im Maritim.

Nach Altstädter und Philharmonie gab es eine geheime Party im Maritim.

In der Pause verkündete Krautmacher: „Keiner geht ins Bett. Nach dem Konzert treffen wir uns alle in der Kölschen Stuff des Maritim Hotels.“ Neben Currywurst und Kölsch, hatte Krautmacher auch noch eine große Geburtstagstorte kreieren lassen.

„Heute ist ein Abend, um danke zu sagen. Den Ur-Höhnern, Eberhard Bauer-Hofner, denn ohne seine Konzertdirektion gäbe es die komplette Serie nicht und der Jungen Sinfonie Köln. Ohne dieses fantastische Orchester hätte es Höhner-Classic nicht geben.“  

Und noch einem Freund sagte er Dankeschön: „Seit drei Jahrzehnten begleitet er uns. Er ist der Mann, der uns geformt hat und mit seinen Reglern immer den bestmöglichen Sound aus uns herausgeholt hat: unser Produzent und Freund Thomas Brück.“

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