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Bekannt unter Querdenkern Kölner Ärztin leugnet Pandemie, Behörden greifen hart durch

Eine Ärztin in einem Wartezimmer in ihrer Praxis.

In Köln hat eine Ärztin, hier eine undatierte Aufnahme eines Sprechzimmers, ihre Zulassung verloren.

In Köln-Ehrenfeld muss eine Ärztin jetzt mit schweren Folgen ihres Handelns zurechtkommen. Die Medizinerin soll gegen die Berufsordnung verstoßen haben. 

Die Ärztin Stefanie L. aus Köln-Ehrenfeld hat ihre Zulassung verloren. Die Bezirksregierung Köln hat ihr die Approbation entzogen, weil sie falsche Atteste zur Befreiung der Maskenpflicht ausgestellt haben soll. Die Ärztin war in der Vergangenheit in der Querdenker-Szene auffällig geworden und leugnete die Pandemie. Bei einer Razzia wurden auch Prospekte aus der Szene in ihrer Praxis gefunden.

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Den Entzug der Zulassung bestätigte Pressesprecherin Vanessa Nolte auf Nachfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Ärztin hat gegen die Entscheidung Klage eingereicht, ihre Praxis in Köln gibt sie kommende Woche ab.

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Die Ärztin habe gegen die Berufsordnung verstoßen. Ärztinnen und Ärzte seien dazu verpflichtet, den anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu beachten. Gegen die Ärztin läuft auch ein berufsrechtliches Verfahren der Ärztekammer, bei dem ihr eine Geldstrafe droht: Hier steht ein Urteil noch aus. Bei einem anderen Arzt, der im Verdacht steht, falsche Atteste ausgestellt zu haben, läuft das Verfahren noch. (red)

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