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Trotz engen TerminplansKölner Dreigestirn nimmt besondere Einladung wahr

Eine alte Dame posiert mit dem Kölner Dreigestirn.

Copyright: Kalle Gerigk

Das Dreigestirn hat am Mittwochabend (11. Februar 2026) trotz engem Terminkalender die Obdachlosenhilfe auf dem Wiener Platz begleitet. Hier mit Linda Rennings, Gründerin von Heimatlos in Köln (HiK).

Aktualisiert

Trotz ihres engen Terminplans hat das Kölner Dreigestirn einen Termin abseits des schillernden Karnevals wahrgenommen. 

Weiberfastnacht vor der Tür, der Terminkalender rappelvoll – und trotzdem hat sich das Dreigestirn am Mittwochabend (11. Februar) Zeit für einen ganz besonderen Termin genommen.

Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne haben die Obdachlosenhilfe am Wiener Platz, Drogen-Hotspot und Kriminalitäts-Brennpunkt, begleitet. Das Erste was sie sagten: Sie hätten nicht mehr als drei Minuten Zeit. Doch dann blieben sie doch etwas länger, machten Fotos und schenkten den Menschen Aufmerksamkeit. 

HiK-Gründerin mit berührenden Worten

„Manchmal ist es ein Lächeln, ein Händedruck oder ein ehrliches Gespräch, das mehr Kraft gibt als alles andere. Heute wollen wir genau das schenken: Nähe, Respekt und Hoffnung“, sagte Linde Rennings, Gründerin vom Verein Heimatlos in Köln (HiK). Sie hatte das Dreigestirn eingeladen. 

An dem Abend versorgte das ehrenamtliche Team von HiK rund 40 bedürftige Menschen mit Hilfsgütern. Dazu gab es Gulasch mit Reis. 

Auch der bekannte Aktivist Kalle Gerigk, der in vielen Hilfsprojekten mitwirbelt und auch HiK gelegentlich unterstützt, war zu Gast. „Wenn das Kölner Dreigestirn hier steht, bringt ihr nicht nur die Farben des Karnevals mit, sondern Würde und Wärme. Ihr zeigt, dass Menschlichkeit kein Wort ist, sondern eine Haltung. Danke, dass ihr eure Herzen öffent und diesen Tag für viele ein kleines Stück heller macht“, sagte er.  

Kristina Jansen vom Corps LaFiDa Colonia e. V. erzählte, dass wie im vergangenen Jahr der Erlös ihrer Tanz-in-den-Mai-Veranstaltung an Heimatlos in Köln gespendet hätten. „Wir waren tief beeindruckt von dem, was Linda und ihr Team dort leisten. Deshalb haben wir unseren diesjährigen Sessions-Pin unter das Motto ‚Mer dun et für Kölle‘ gestellt und mit einem QR-Code versehen, der direkt zur Spendenseite von HiK führt“, erklärte sie. 

Die Resonanz sei großartig, sagte Kristina Jansen begeistert: „Für uns zeigt sich: Wir können nicht nur laache, fiere, danze, sondern auch jodes dun.“ (iri)

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