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Gänsehaut-Moment am EigelsteinBrings und Cat Ballou spielen umjubeltes Kneipenkonzert

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Die beiden Kölner Bands Brings und Cat Ballou haben ihren gemeinsamen Song „Immer för immer“ bei einem Kneipenkonzert vorgestellt. Der Titel wird für ein Novum in der Session sorgen.

Anfang Januar steigt im Lapidarium wieder die allererste „Loss mer singe“-Einsingveranstaltung der neuen Kneipentour. Wenn es nach dem Team der Kultkneipe am Eigelstein geht, ist das Rennen schon jetzt entschieden. „Dieser Song landet definitiv auf Platz 1“, waren sich alle sicher.

Am Mittwochabend (2. September 2026) spielte sich im kleinen Lokal etwas ganz Besonderes ab. Mit Brings und Cat Ballou standen zwei der angesagtesten kölschen Bands gemeinsam auf der Mini-Bühne. Zehn Musiker auf wenigen Quadratmetern, eine rappelvolle Kneipe und viele Schaulustige auf der Straße.

Brings und Cat Ballou: „Immer för immer“ wird zum Sessions-Ohrwurm

Hinter dem außergewöhnlichen Konzert-Erlebnis steckte die Veröffentlichung von „Immer för immer“, dem gemeinsamen Titel beider Gruppen. Die emotionale Schunkelballade wird sicherlich in den nächsten Monaten aus dem Rheinland nicht mehr wegzudenken sein.

„Es ist ein Riesen-Abenteuer für uns beide“, sagt Peter Brings. „Für uns ist es eine sehr intensive Reise. Da ist so viel Herzblut reingeflossen“, ergänzt Oli Niesen. Die Fans, die die Tickets für den Abend gewonnen hatten, waren restlos begeistert und sprachen vom Konzert-Erlebnis des Jahres.

Am 23. Juni hatten sich beide Gruppen im Garten des Brings-Frontmanns zum Grillen, Schwimmen und Musizieren getroffen. Aus einer kleinen Idee, die seit März in den Cat-Ballou-Köpfen herumschwirrte, wurde ein gemeinsamer Titel, der sieben Tage später im Studio aufgenommen wurde.

Brings und Cat Ballou beim gemeinsamen Auftritt auf der Bühne.

Copyright: Daniela Decker

Im Lapidarium präsentierten Brings und Cat Ballou am Mittwochabend (2. September) ihren ersten gemeinsamen Song „Immer för immer“.

Peter Brings ist beeindruckt, was sich aus dem Projekt entwickelt hat. „Keine Nummer, die wir bisher gemacht haben, hat innerhalb so einer kurzen Zeit solch eine Resonanz gehabt. Man spürt richtig, dass das Motto ‚Stark wie zwei‘ ist. Wir sind zu einer Band geworden, planen vieles zusammen. Ich hätte nie gedacht, dass das so super funktioniert. Die sind doch gerade mal so alt wie unsere Pänz.“

Beide Gruppen sorgen in diesem Jahr für ein absolutes Novum. „Immer för immer“ wird der Sessionstitel für beide Bands sein. „Das gab’s so noch nicht, dass zwei Bands einen Song durch die Session tragen.“ Auch Cat-Ballou-Frontmann Niesen spürt diesen Zusammenhalt. „Das ist auch ein Zeichen an die Gesellschaft. Wir haben  alle Kinder, die Jungs von Brings schon Enkelkinder. Wir haben sehr viel geteilt und haben uns schön ausgetauscht.“

Blick ins Lapidarium beim Auftritt von Brings und Cat Ballou.

Copyright: Daniela Decker

Das Lapidarium war beim gemeinsamen Auftritt von Brings und Cat Ballou rappelvoll. Die Tickets gab es nur bei Gewinnspielen.

„Trone em Aug, Kribbeln em Buch. Un ich weiß du föhls dat uch. Mir weede immer, immer, immer su sin. He en Kölle am Rhing“, heißt es im Song. „Es geht um unsere Werte für ein freies Köln, wo sich Männer küssen können, wo jeder frei leben und beten kann, wie er will. Das ist unsere Stadt“, sagt Peter Brings.

Beim gemeinsamen Auftritt wurde der Titel gleich dreimal im Lapidarium gespielt. Zudem gab es einen bunten Liedermix aus beiden Gruppen. Die Hits „Hück steiht de Welt still“, „Bis ans Meer“, „Et jitt kei Wood“, „Su lang mer noch am Lääve sin“ und „Kölscher Jung“ wurden gemeinsam gespielt.

Stephan Brings und Kevin Wittwer spielen an einem Bass.

Copyright: Daniela Decker

Ein Bass und zwei Bassisten: Stephan Brings (r.) und Kevin Wittwer von Cat Ballou mussten improvisieren.

Beim wilden Tausch der Instrumente kam es auch zu so lustigen Szenen, dass Stephan Brings noch am Bass von Kevin Wittwer einen Song zu Ende spielen musste. Peter Brings verriet daraufhin einen der Lieblingswitze seiner Band: „Was macht ein Gitarrist, der einen Schlaganfall hatte? Bass spielen.“

Die gemeinsame Reise beider Gruppen wird in den nächsten Wochen weitergehen. „Wir wollen nicht nur in dieser Kneipe das Lied zusammen spielen, sondern auch auf größeren Bühnen“, kündigte Peter Brings schon an und erinnerte augenzwinkernd an das Konzert seiner Band am Samstag auf dem Roncalliplatz. Die Fans können sich auf viele „Immer för immer“-Momente in den nächsten Monaten einstellen.

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