Ganz schön was los beim Brings-Konzert im Eltzhof.
„Rest des Gigs abgesagt“Heftiger Hagelschlag – Unwetter-Chaos bei Brings-Konzert

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Trotz Rippenprellung stand Peter Brings auf der Bühne und half sogar noch, diese trocken zu legen.
Unwetter-Chaos in Porz-Wahn. Ein Unwetter mit Blitz und Donner sowie fast golfballgroßen Hagelkörnern sorgte für einen Ausnahmezustand beim Konzert der Gruppe Brings im Eltzhof. Alle Konzertbesucher mussten evakuiert werden.
Am Freitagabend (29. Mai) wurde Porz-Wahn von einem schweren Gewitter getroffen. Zur gleichen Zeit wollten eigentlich Brings ihr Konzert im Rahmen ihres großen Bandjubiläums im Eltzhof starten.
Riesige Hagelkörner, Blitz und Donner bei Brings-Konzert
EXPRESS.de sprach mit Peter Brings über das Chaos des Abends. „Bereits vor Beginn des Konzertes erhielten wir die Nachricht über eine Unwetterwarnung, die dann genau zu Beginn des Konzertes über den Eltzhof zog. Die Leute vom Eltzhof haben sofort reagiert und die Besucher aufgefordert, so schnell wie möglich in den Saal und ins Brauhaus zu gehen. Eine Entscheidung, die absolut richtig war, denn das Unwetter hatte nicht nur Blitz und Donner im Gepäck, sondern auch Hagelkörner, die so groß wie Golfbälle waren. Kurzzeitig verwandelte sich das Open-Air-Gelände in eine weiße Winterlandschaft.“
Mit mehr als 20 Minuten Verspätung konnte dann das Konzert endlich starten.
„Es regnete zwar immer noch, aber es bestand keine Gefahr mehr für die Leute“, so Peter Brings, der nicht in seiner karierten Hose, sondern wie sein Bruder Stefan im rot karierten Schottenrock auf die Bühne kam.
„Ich habe mich für den Rock entschieden, weil ich mich am Dienstag so richtig mit dem Roller auf die Fresse gelegt habe und im Krankenhaus gelandet bin. Ich habe die ganze linke Seite aufgescheuert, da war der Rock einfach angenehmer“, berichtet Peter. Hinzu kommt auch noch eine schmerzhafte Rippenprellung. „Man kann einfach nicht so richtig tief Luft holen, gerade beim Singen.“

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Eine schwere Gewitterfront zog zu Beginn des Konzertes Brings über den Eltzhof.
Als Peter dann beim Konzert merkte, dass es einigermaßen mit dem Singen funktionierte, kam schon die nächste Hiobsbotschaft.
„Ich war gerade froh, dass es mit dem Singen relativ funktionierte, da wurde der Rest des Gigs abgesagt.“ Grund: Der Wind hatte gedreht und die Gewitterfront zog erneut Richtung Eltzhof.
„Es blitzte bereits wieder und es wäre einfach zu gefährlich gewesen, weiterzuspielen. Es war ziemlich frustrierend, aber die Sicherheit der Menschen geht vor. Wir haben dann den ‚Kölschen Jung' vorgezogen und anschließend das Konzert beendet.“
Zuvor wurde es beim Song „Su lang mer noch am Lääve sin“ hochemotional im Eltzhof. Brings widmete den Song „Richie“ Hellenthal, der Anfang Mai völlig unerwartet im Alter von 62 Jahren gestorben ist.
Song für verstorbenen „Richie“ Hellenthal
Peter Brings: „Das Ganze ist so traurig. Als das Foto von „Richie“ auf der Leinwand zu sehen war, musste ich wegschauen. Mir fehlen immer noch die Worte. Sein plötzlicher Tod ist einfach schrecklich. Richie war genauso alt wie ich, da denkst du über den Tod noch mal ganz anders nach. Das Ganze tut mir im Herzen weh, aber leider ist das Leben so. Der liebe Gott hat manchmal komische Wege. Da muss man einfach durch.“
Hellenthal hatte die kölsche Kult-Band über vier Jahre lang bei Konzerten begleitet und war auch bei den Weihnachtsshows dabei.
Etwas Gutes hatte das wilde Brings-Heimspiel dann doch: Der Keyboarder von Brings, Kai Engel, war nach seinem krankheitsbedingten Ausfall endlich wieder mit dabei.
Und auch Ken Reise alias Julie Voyage war von der tollen Stimmung trotz des Unwetter-Chaos begeistert: „Die Zeit hat zwar nur für einen Song mit Peter gereicht, aber es hat trotzdem jede Menge Spaß gemacht. Viel wichtiger ist, dass trotz der Wetterkapriolen alles gut abgelaufen ist und niemand verletzt wurde.“
