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„Asoziales Verhalten“Vorsicht Abzocke: Brings warnt vor Tickets im Netz

Peter Brings beim Auftritt auf der Bühne.

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Peter Brings warnt die Fans der Band davor, Tickets für das Gratis-Konzert am Dom auf dem Schwarzmarkt zu kaufen.

Das Gratis-Konzert der Kölschrocker Brings vor dem Kölner Dom war in Rekordzeit ausverkauft. Jetzt versuchen Betrüger mit der enormen Ticketnachfrage Kasse zu machen. Die Band ist deshalb sauer.

Diese Resonanz hat alle überrollt. Zum 35-jährigen Bestehen spielt die Kölschrock-Band Brings am 5. September 2026 auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom. Das Besondere: Karten für das Jubiläumskonzert konnte niemand kaufen, sie wurden von der Band selbst verschenkt.

Genau 4999 Menschen dürfen laut Vereinbarung mit der Stadt Köln beim Brings-Abend dabei sein. Aber natürlich wollen viel mehr Fans diesen einzigartigen Moment erleben.

Brings: Freikarten für das Konzert waren in zehn Minuten vergriffen

Als am vergangenen Freitag (10. Juli 2026) die Vergabe der Freikarten gestartet wurde, wählten sich nach Angaben des Brings-Managements bis zu 30.000 Menschen zeitgleich auf der Verkaufsseite ein.

„Es war der totale Wahnsinn“, erzählte Gitarrist Harry Alfter. „In nicht einmal zehn Minuten waren alle Karten weg.“ Danach stand das Telefon nicht still. Viele meldeten sich bei der Band, wollten auf eine Gästeliste gesetzt werden. Aber die wird es an dem Abend nicht geben.

Was die Musiker aber richtig sauer macht, ist, dass nun Abzocker versuchen, mit dem Jubiläumskonzert Geld zu verdienen. Bei Online-Portalen tauchten Ticket-Angebote auf. Frontmann Peter Brings warnt alle Fans davor, auf diese Verkäufer hereinzufallen.

„Kauft diese Tickets nicht“, sagte der Sänger. „Die Karten sind personalisiert, ein Weiterverkauf daher zwecklos. Wir beobachten genau, wer Karten im Internet anbietet, und sperren diese dann.“

Brings zusammen mit Ulrich Voigt von der Sparkasse.

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Brings zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse KölnBonn, Ulrich Voigt (M.). Die Bank finanziert das Konzert am Dom.

Brings rief die Anhänger auch auf, die Portale im Netz zu beobachten. „Wir haben uns etwas dabei gedacht. Wir möchten mit dem Gratis-Konzert etwas zurückgeben nach 35 Jahren erfolgreicher Musik und wollen auch, dass das so bleibt.“ Wenn Fans auf Betrugsversuche stoßen, so bittet die Band darum: „Meldet uns einfach die Adressen und wir werden uns kümmern.“

Wer auf die Verkaufsangebote hereinfalle, laufe Gefahr, am 5. September mit seinem Ticket nicht hineinzukommen. Das Brings-Management sprach von einem „asozialen Verhalten“ einiger, die Karten ergattert haben und diese jetzt verkaufen wollen.

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