„Entscheidung schmerzt uns sehr“Schlechte Nachrichten für Kölner Kult-Festival

Kasalla, Brings und jetzt auch Höhner und Bläck Fööss – am 12. September wird Aachen noch mal zur kölschen Festivalstadt. Doch danach ist erstmal Schluss.

In Köln ist das Festival „Jeck im Sunnesching“ eine feste Größe – für die Fans in Aachen gibt es schlechte Nachrichten.

Zwölftausend Jecke, ausverkauft in Rekordzeit, tosende Stimmung auf dem CHIO-Gelände – die Premiere von „Jeck im Sunnesching“ in Aachen war 2025 ein Volltreffer. Jetzt legen die Veranstalter noch eine Schippe drauf.

„Jeck im Sunnesching“ in Aachen muss 2027 pausieren

Am Samstag, 12. September 2026, kehrt das Festival zurück in die Kaiserstadt – mit einem Line-up, das sich sehen lassen kann. Erstmals mit dabei sind die Höhner, die Bläck Fööss, Kempes Feinest und Stadtrand. Dazu kommen die Publikumslieblinge der Premiere: Kasalla, Brings, Cat Ballou, Planschemalöör, Druckluft und die Hopfenkehlchen.

Zehn Bands, tausende bunt kostümierte Jecke – „Jeck im Sunnesching“ bringt kölsche Musik und Sommerfeeling zusammen. Los geht's um 11.15 Uhr, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Tickets gibt's im Vorverkauf auf jeckimsunnesching.de.

Die Vorfreude auf den 12. September ist riesig – doch für die Aachener Fans folgt danach ein Wermutstropfen: 2027 wird es „Jeck im Sunnesching“ auf dem CHIO-Gelände nicht geben. Trotz intensiver Bemühungen fand sich kein gemeinsamer Termin – die Soers ist im kommenden Jahr durch andere Großveranstaltungen belegt.

„Diese Entscheidung schmerzt uns sehr, weil Aachen uns vom ersten Moment an unglaublich herzlich aufgenommen hat“, sagt Veranstalter Jochen Gasser. „Alle beteiligten Partner haben sich intensiv darum bemüht, eine Lösung für 2027 zu finden. Leider ist es uns trotz aller Anstrengungen nicht gelungen, einen passenden Termin zu realisieren. Unser besonderer Dank gilt der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen und dem Aachen-Laurensberger Rennverein, die das Festival mit großem Engagement begleiten.“

Umso mehr soll der 12. September ein Fest werden, das lange nachwirkt. „Wir möchten gemeinsam mit ganz Aachen und der gesamten Region noch einmal zeigen, was ‚Jeck im Sunnesching‘ hier ausmacht: kölsche Musik, Sommer, tausende bunt kostümierte Jecke und ein einzigartiges jeckes Gefühl“, betont Gasser.

Ob und wo es 2028 weitergeht, ist offen. Klar ist: Für Aachens Jecke heißt es 2026 erstmal noch einmal richtig Gas geben. (mt)

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