Flugzeugunglück Flieger stoßen über Thüringen zusammen: Feuerwehr meldet Tote

In Ehrenfeld und Bilderstöckchen Kölner Feuerteufel zündelte zum Stressabbau – und lächelt im Gericht

Rechtsanwalt Andreas Kerkhof neben seinem Mandanten Claus W. (26). Der Angeklagte gab zu, Feuer gelegt zu haben, um seinen Frust abzubauen: „Ich habe es nicht anders gelernt.“

Rechtsanwalt Andreas Kerkhof neben seinem Mandanten Claus W. (26). Der Angeklagte gab zu, Feuer gelegt zu haben, um seinen Frust abzubauen: „Ich habe es nicht anders gelernt.“

Köln – Mit einem Lächeln auf den Lippen sitzt Claus W. (26, Name geändert) auf der Anklagebank. Er lauscht der Verlesung seiner Vorstrafen, die von Diebstahl bis zu schwerer Brandstiftung reichen. Durch reines Glück kam dabei noch niemand zu Schaden. „Wenn mir alles zu viel wird, brauche ich ein Ventil zum Abreagieren, eine Kleinigkeit zum Abfackeln“, erklärt W., der wegen Brandstiftung bereits drei Jahre in Haft, beziehungsweise in der geschlossenen Psychiatrie, saß.

In der Nacht vom 9. auf den 10. März diesen Jahres war es mal wieder soweit: Der 26-Jährige gestand, mit einem Komplizen in drei Lauben in Bilderstöckchen eingebrochen zu sein. In der dritten Laube legte er Feuer. Grund: Außer Pfandflaschen konnte er keine Beute finden. Doch als die Flammen immer höherschlugen, bekam es der Feuerteufel selbst mit der Angst zu tun und rief die Feuerwehr.

Eine Woche später fackelte er rund ein halbes Dutzend Mülltonnen in Ehrenfeld ab, ließ sich dann von der Polizei festnehmen. In seiner Vernehmung gab Claus W. zwei weitere Brandstiftungen, sowie rund zehn Angriffe auf Signalanlagen der Bahn zu. Nach einem Rechtsgespräch drohen W., der unter einer Lernbehinderung leidet, zweieinhalb bis drei Jahre Haft.

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