Zum Diebstahl der beiden gestohlenen Skulpturen „Panther“ und „Störche“ aus dem Südpark und Rheinpark gibt es noch keine heiße Spur. Aber es gibt zumindest in einem Fall eine neue Entwicklung.
Hoffnung nach DiebstahlHoher Finderlohn für Kölns „Panther “

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Die Skulptur „Panther“ des Künstlers Fritz Behn wurde aus dem Marienburger Südpark gestohlen.
Die Polizei Köln behandelt beide Diebstähle, mutmaßlich von Metalldieben, trotz der zeitlichen Nähe der Taten als zwei Einzelfälle und ermittelt an beiden Tatorten. Möglicherweise ergebe sich aber im weiteren Ermittlungsverlauf ein ähnliches Täterprofil, teilte Polizeioberkommissarin Christina Walsemann mit.
Metalldiebstähle sind leider kein Einzelfall mehr und verursachen unter anderem auf Friedhöfen viel zusätzliche Trauer. Gerade hatte ein Buntmetalldiebstahlsogar zu einem Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz geführt. Zwei Polen wurden daraufhin als mutmaßliche Täter festgenommen.
Der „Panther“ ist nach Angaben der Stadt schätzungsweise 150 bis 250 Kilogramm schwer. Legt man diese Schätzung zu Grunde, läge der Schrottwert bei 900 bis 1500 Euro.
„Marienburger Panther“ bemühen sich um eine Rückkehr der Skulptur
Auch die „Störche“ sind aus Bronze und schätzungsweise weit über hundert Kilo schwer. In Köln berührt der Diebstahl der Skulpturen viele Menschen. Gerade der „Panther“ ist in Marienburg zu einem Wahrzeichen geworden, an dem viele Menschen hängen. So hat sich die Hobbyfußballgruppe „Marienburger Panther“, die Anfang der 2000er-Jahre im Südpark spielte und sich nach der Skulptur benannt hat, nun einen Finderlohn von 4000 Euro für die Wiederbeschaffung des „Panther“ ausgelobt.
Dieser Initiative schloss sich die Interessengemeinschaft Marienburg an. Alle zusammen hoffen sie, dass die „Panther“-Skulptur sich wohlbehalten wieder auffinden lässt und an ihren angestammten Platz zurückkehren kann. Hinweise, die zur Wiederbeschaffung der Skulpturen führen, nimmt jede Polizeidienstelle entgegen.
Gerhard Böckmann, Geschäftsführer des Fördervereins Rheinpark e.V., erklärte, dass die nach dem Diebstahl der „Störche“ verbliebenen 13 weiteren Skulpturen im Park täglich gesichtet würden. Nach dem ersten Diebstahl der „Störche“ vor zehn Jahren habe man den Park eine Zeitlang sogar nachts kontrolliert.
