Die Hitze zeigt Wirkung - mit Folgen für Fische und das ökologische Gleichgewicht in den Flüssen. Auch der Rhein wird immer wärmer.
Hitze hat FolgenRhein immer wärmer – Stress für Fische

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Menschen genießen bei sommerlichen Temperaturen den Blick auf Rhein und Dom am Rheinboulevard. Die Temperaturen des Flusses sind angestiegen.
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Die Hitze fordert ihren Tribut – auch die Flüsse sind betroffen. Das Hochsommerwetter hat die Wassertemperaturen kräftig ansteigen lassen.
Im Rhein bei Mainz (Rheinland-Pfalz) sei am Montag eine Tagesmitteltemperatur von 25 Grad erreicht worden, teilte das zuständige Umweltministerium mit.
Temperatur steigt kräftig an – so warm ist der Rhein in Köln
Auch der Rhein bei Köln hat aktuell bereits eine Temperatur von 24,8 Grad (Stand: 23. Juni, 13.45 Uhr) meldet. Tendenz steigend!
An der Mosel war das an einigen Messstellen ebenfalls der Fall, die Temperatur des Wassers in der Saar liegt bei Kanzem den Angaben zufolge mit 23,5 Grad noch etwas darunter.
Die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg der Wassertemperaturen. Im Rhein in Mainz könnten 27 Grad erreicht werden. Solch hohe Wassertemperaturen führten zu sinkenden Sauerstoffgehalten, erklärte das Ministerium. Das könne das ökologische Gleichgewicht stören, bedeute Stress für Fische und andere Lebewesen.
Schon jetzt greift die erste Warnstufe des sogenannten Handlungs- und Informationskonzepts bei hohen Wassertemperaturen. Die geht unter anderem einher damit, dass Betriebe, die Kühlwasser in Flüsse einleiten, nun alternative Techniken Kühltechniken prüfen sollen. (dpa/red)
