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SonnenfinsternisSo erlebte Köln das Himmelsspektakel

Tausende Menschen haben in Köln die Sonnenfinsternis beobachtet.

Ob an der Rheinpromenade in Deutz, auf den Uniwiesen oder an der Volkssternwarte: Die partielle Sonnenfinsternis wurde für viele Kölner zu einem gemeinsamen Erlebnis.

Zwischen Kameras, Sonnenfinsternisbrillen und Teleskopen richteten an diesem Abend zahlreiche Menschen ihren Blick in den Himmel und verfolgten gemeinsam das seltene Naturschauspiel.

Hobbyfotografen warten an der Rheinpromenade

Besonders groß war der Andrang am Mittwochabend (12. August) an der Volkssternwarte. Doch auch an der Rheinpromenade in Deutz sowie auf den Uniwiesen versammelten sich zahlreiche Schaulustige, um das seltene Himmelsereignis zu verfolgen.

Schon lange vor Beginn der Sonnenfinsternis sicherten sich die ersten Beobachter einen guten Platz. An der Rheinpromenade in Deutz warteten bereits ab 18 Uhr Menschen auf das astronomische Ereignis. Viele wollten das Schauspiel nicht nur mit eigenen Augen verfolgen, sondern auch fotografisch festhalten.

Einer von ihnen war Hobbyfotograf Stephan Dorschu. Er hatte sich eigens auf die Beobachtung vorbereitet und mit einem 3D-Drucker eine Halterung für sein Kameraobjektiv angefertigt. Daran konnte er eine spezielle Schutzfolie befestigen, mit der sich die Sonne sicher fotografieren ließ.

Auch andere Hobbyfotografen hatten sich im Vorfeld mit einer App über den Verlauf der Sonnenfinsternis informiert. Demnach sollte die Sonne während der Finsternis direkt in der Nähe der Hohenzollernbrücke zu sehen sein.

Eine partielle Sonnenfinsternis über Europa ist am Abend auch von Deutschland aus sichtbar.

Copyright: Arton Krasniqi

Eine partielle Sonnenfinsternis über Europa ist am Abend auch von Deutschland aus sichtbar.

Entsprechend suchten sie sich frühzeitig einen geeigneten Platz an der Rheinpromenade. Ihr Ziel: möglichst eindrucksvolle Aufnahmen vor der Kölner Stadtkulisse.

Großer Andrang an der Volkssternwarte

Besonders voll wurde es an der Volkssternwarte Köln. Hunderte Menschen kamen, um die partielle Sonnenfinsternis durch ein mit entsprechenden Filtern ausgestattetes Teleskop zu beobachten - der Eintritt war kostenlos, eine Reservierung nicht erforderlich.

Für viele Besucher bot die Volkssternwarte damit eine Alternative zu den vielerorts ausverkauften Sonnenfinsternisbrillen. Bei der Beobachtung durch das speziell geschützte Teleskop war eine eigene Schutzbrille nicht notwendig. Entsprechend groß war der Andrang.

Entspannte Stimmung an den Uniwiesen

Eine Alternative zur Volkssternwarte waren die Uniwiesen. Auch dort versammelten sich zahlreiche Menschen. Mit gekauften Sonnenfinsternisbrillen und selbst gebastelten Schutzvorrichtungen warteten sie gemeinsam auf den besonderen Moment. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Wer keine eigene Schutzbrille dabei hatte, teilte sie kurzerhand mit den anderen Zuschauern.

Wer die Sonnenfinsternis nicht beobachten konnte, bekommt bereits am 2. August 2027 wieder die Gelegenheit, zumindest eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen.

Wer jedoch eine totale Sonnenfinsternis erleben möchte, benötigt etwas mehr Geduld: In Deutschland wird dies voraussichtlich erst wieder am 3. September 2081 möglich sein.

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