200-Kilometer-StreckeExtremschwimmerin auf dem Weg nach Köln – durch den Rhein

Nathalie Pohl ist am Dienstagmorgen (11. August) in Frankfurt gestartet. Die Extremsportlerin schwimmt während der Rivers-Challenge von Frankfurt nach Köln 200 Kilometer.

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Nathalie Pohl ist am Dienstagmorgen (11. August) am Main in Frankfurt gestartet. Die Extremsportlerin schwimmt während der Rivers-Challenge von Frankfurt nach Köln 200 Kilometer.

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Für die Schwimmförderung von Kindern springt die deutsche Extremschwimmerin Nathalie Pohl ins kühle Nass. 200 Kilometer von Frankfurt nach Köln will sie schwimmen – vom Main über den Rhein.

Nathalie Pohl (31) ist unterwegs von Frankfurt nach Köln – nicht mit Auto oder Zug, sondern kraulend durch Main und Rhein: Die darf das!

Denn die Extremschwimmerin will gemeinsam mit dem Hilfsverein der Deutschen Vermögensberatung mit der rund 200 Kilometer langen Schwimmreise auf das Problem aufmerksam machen, dass viele Kinder in Deutschland nicht sicher schwimmen können. Am Dienstag (11. August) startete sie zu ihrer Challenge „Rivers: Frankfurt to Cologne“.

Niedrigwasser des Rheins eine Herausforderung

Los ging es am frühen Dienstagmorgen unter tosendem Applaus ihrer Unterstützer und Sponsoren am Main in Frankfurt. Ziel ist das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln. Die Strecke will Pohl innerhalb von vier Tagen zurücklegen. Geschwommen wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Eine Herausforderung könnte das derzeitige Niedrigwasser des Rheins werden. Die geringere Strömung dürfte das Vorankommen verlangsamen. Pohl zeigte sich vor dem Start gelassen: „Da ist genug Wasser da, und das sollte kein Problem werden“, sagte sie vor ihrem Start der Deutschen Presse-Agentur. Entlang der Route wird sie von Patenschwimmern begleitet, die sich mit ihr abwechseln.

Mit täglichen Tourstopps sammelt Pohl Spenden für Schwimmprojekte und die Schwimmausbildung von Kindern. Stationen sind unter anderem am 12. August Bingen und am 13. August Koblenz. (dpa)

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