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Kölner Kino-NachtRhein machte schwimmender Leinwand Probleme

Tolle Kino-Nacht am Kölner Rheinufer, doch das Niedrigwasser machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung.

Ein Film-Klassiker unter freiem Himmel, 600 Menschen jubeln – doch dann sorgt das Niedrigwasser für eine unerwartete Panne. Die Kölner Lösung? Einfach zusammenrücken!

600 Filmbegeisterte vor einer riesigen Leinwand und der Dom als Kulisse: Der Organisator „Rausgegangen“ lud im Rheinauhafen zu einem ganz besonderen Kino-Erlebnis ein. Das Besondere daran: Die Community hatte zuvor auf Instagram die Macht, zu entscheiden, welcher Streifen gezeigt wird. Die Abstimmung ergab die romantische Komödie „10 Dinge, die ich an dir hasse“ von 1999.

„Rausgegangen“ lud im Rheinauhafen zu ganz besonderen Kino-Erlebnis

Sebastian von „Rausgegangen“ erläutert das Prinzip hinter den Filmvorführungen: „Normalerweise geht man ins Kino und kriegt einen Film vorgesetzt. Wir drehen das um.“

Die Anhängerschaft des Veranstalters stimmt auf Instagram zuerst über eine Filmkategorie ab und sucht sich dann aus drei Optionen den Favoriten aus. „Wir machen das jetzt im dritten Jahr und es war bisher immer ausverkauft, heute Abend auch wieder.“

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Für Besucherin Camy wurde der Abend zu einer nostalgischen Angelegenheit: „Der Film ist eine Jugenderinnerung. Deshalb durfte ich das auf jeden Fall nicht verpassen.“ Dana kam für die Vorführung mit einer Freundin sogar extra aus Dormagen. Für sie bedeutete der Film ebenfalls ein Stück „Teenie-Zeit“. Gezeigt wurde die englische Originalfassung mit Untertiteln.

Vor dem Start des Films lieferte die Sängerin „SAFE“ die musikalische Untermalung. Da die Vorführung erst nach Einbruch der Dämmerung beginnen konnte, war ausreichend Zeit vorhanden, um sich mit Speisen und Getränken zu versorgen.

Menschen sitzen auf den Treppen im Kölner Rheinauhafen.

Copyright: Rouven Otto

Das Niedrigwasser sorgte für eine teils schiefe Leinwand und eingeschränkte Sicht in der ersten Reihe. Die Gäste arrangierten sich erfolgreich und wichen aus.

Ganz ohne Schwierigkeiten verlief der Abend jedoch nicht. Der niedrige Wasserstand des Rheins bereitete auch dem Freiluft-Kino Probleme. Die schwimmende Projektionsfläche konnte nicht wie geplant auf dem Wasser stehen, sondern lag mehrheitlich auf dem Flussbett. Dies führte dazu, dass die Sicht auf einigen Plätzen in der ersten Reihe beeinträchtigt war.

Die Atmosphäre litt darunter aber keineswegs, die Besucher wichen einfach auf freie Plätze aus. Und für die nächste Filmvorführung im Rheinauhafen am 9. September sind laut dem Veranstalter bereits zahlreiche Karten abgesetzt worden. Die Community hat sich erneut für einen Film mit Nostalgie-Faktor entschieden: „Plötzlich Prinzessin“. Einige Tickets sind noch erhältlich. (red)

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