Sie hat es geschafft! Extremsportlerin Nathalie Pohl war in Frankfurt in den Main gesprungen. Jetzt erreichte sie Köln – schwimmend.
Geschafft!Extremschwimmerin Nathalie erreicht das Kölner Rheinufer
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Geschafft! Nathalie Pohl (31) entstieg am Freitag (14. August) den „Fluten“ des Rheins – trotz des extremen Niedrigwassers war es ihr gelungen, die Dom-Stadt schwimmend zu erreichen.
Pohl war am Dienstagmorgen in Frankfurt in den Main gesprungen. Vier Tage lang und 200 Kilometer weit war sie dann schwimmend unterwegs - allerdings nicht durchgängig.
Tortur für den guten Zweck
Die Extremschwimmerin wollte mit ihrer Aktion auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen: Mehr als 3,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht schwimmen, dabei ist diese Fähigkeit überlebenswichtig.
Doch das Schwimmenlernen wird gerade für Kinder immer schwieriger. Viele Schwimmbäder werden geschlossen, zugleich fehlt es an ausgebildetem Personal. Schwimmkurse sind vielerorts nur schwer verfügbar und für viele Familien nicht finanzierbar.
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Um das zu ändern, fördert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) über den gemeinnützigen Verein „DVAG hilft e. V.“ gemeinsam mit Nathalie Pohl Schwimmprojekte, die Kindern einen kostenlosen Zugang zum Schwimmunterricht ermöglichen und ihnen dabei helfen, schwimmen zu lernen.
Die 31-Jährige ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins. Mit ihrer neuesten Schwimmchallenge „RIVERS - Frankfurt/Köln“ setzt Nathalie Pohl erneut ein starkes Zeichen. Über 200 Kilometer legte sie durch den Main und den Rhein zurück.

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Für den guten Zweck sammelte Nathalie Pohl sagenhafte 616.000 Euro.
„Jedes Kind verdient es, sich sicher im Wasser zu fühlen“, sagt Nathalie Pohl, die mehrere Weltrekorde hält und 2024 als erste deutsche Frau alle sieben Meerengen der „Ocean's Seven“, der härtesten Schwimmchallenge der Welt, durchquerte.
„Ich möchte, dass sich alle Kinder ohne Angst im Wasser bewegen können. Und dafür verlasse ich auch gerne meine eigene Komfortzone. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam so viel Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema schaffen konnten“, führt sie fort.
Vier Tage lang gab Nathalie alles, sammelte so für den guten Zweck sagenhafte 616.000 Euro. Trotz bester Vorbereitung blieb die Strecke ein riskantes Vorhaben, das nur mit sorgfältiger Planung, professioneller Begleitung und umfassenden Sicherheitsvorkehrungen möglich war. Gerade Fließgewässer sind tückisch: Starke Strömungen und Wirbel unter der Wasseroberfläche sind oft nicht erkennbar.
Nathalie Pohl stellt abschließend klar: „Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann. Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden. Ich möchte das Schwimmen hier nutzen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen.“ (red)


