Die kleine Abkühlung war nur von kurzer Dauer. Jetzt kommt die Hitze mit voller Wucht zurück nach Köln und NRW. Ab Mittwoch werden Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke erwartet.
Hitze-Hammer für Köln!Bis 38 Grad erwartet – Rheinpegel auf neuem Rekordtief

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Der Rheinpegel ist auf neuem Rekordtief. Unser Foto von Montag (10. August 2026) zeigt ein Tankschiff unweit des Yachthafens in Zündorf.
In Nordrhein-Westfalen meldet sich nach einer kurzen Verschnaufpause die Hitze zurück. Zunächst werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen von 23 Grad im nördlichen Teil und 27 Grad im südlichen Teil des Landes erwartet. Im Hochsauerland klettert das Thermometer auf höchstens 20 Grad. Dazu bleibt es sonnig und ohne Regen.
Ab Mittwoch klettern die Temperaturen dann wieder deutlich über die 30-Grad-Marke. Die Wetterexperten prognostizieren Spitzenwerte, die zwischen 27 Grad in der Region Ostwestfalen und 33 Grad entlang des Rheins liegen. Doch das ist erst der Anfang: Donnerstag und Freitag wird es noch drückender. Es werden bis zu 34 Grad, am Rhein sogar bis 36 Grad erwartet. Der Höhepunkt der Hitzewelle könnte am Freitag mit Werten zwischen 34 und 38 Grad erreicht werden.
Wetterdienst warnt vor „intensivem Hitzeschub“
Eine ähnliche Einschätzung kommt von Kachelmannwetter, wo ebenfalls ein „intensiver Hitzeschub“ prognostiziert wird. Die Vorhersage der Experten lautet: „Ein neuer und intensiver Hitzeschub kommt bis Freitag rein“. Zum Wochenende hin soll die extreme Wärme zwar nachlassen, doch die Hoffnung auf Regen wird gedämpft: „große und flächige Regenfälle sind aber weiter fraglich“, so die Mitteilung des Wetterdienstes.
Die Trockenheit wird die Situation der niedrigen Wasserstände in zahlreichen deutschen Flüssen, allen voran dem Rhein, weiter verschärfen. Der Binnenschifffahrtsverband (BDB) schlägt bereits Alarm. Es wird gewarnt, dass im Wochenverlauf „an dem für Schifffahrt und Wirtschaft wichtigen Pegel Kaub erstmals ein nur noch einstelliger Wert prognostiziert“ werde. Jens Schwanen, der Geschäftsführer des BDB, verdeutlichte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass der Fluss dadurch im Grunde in zwei Teile getrennt sei.
Aufgrund der andauernden Dürre führen die großen Flüsse in Deutschland an vielen Stellen extrem wenig Wasser. Historische Tiefstände wurden am Wochenende am Rhein in NRW verzeichnet. Wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt bekannt gab, betrug der Pegelstand in Kaub am Montagmorgen lediglich 17 Zentimetern. Der bis dahin geringste gemessene Wert aus dem Jahr 2018 lag bei 25 Zentimetern.
Die Lage in Köln ist ebenfalls dramatisch, ein Negativ-Rekord jagt den nächsten. Am Dienstag (11. August) um 10.30 Uhr fiel der Wasserstand auf nur noch 56 Zentimeter. Diese Information stammt aus den Daten des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes.
Der Rhein in der Domstadt hat damit, wie schon mehrfach in diesem Sommer, den niedrigsten Stand seit dem Start der Messungen im Jahr 1816 erreicht. Der bisherige Negativ-Rekord vor dem aktuellen Sommer stammte vom 23. Oktober 2018 und lag bei 69 Zentimetern. (red)
