Das Aus schien besiegelt, doch nun die Wende für das Culinarius.
Happy End für Edel-ItalienerKölner Gastro-Institution ist gerettet

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Das Restaurant Culinarius (Archivfoto) ist gerettet: Statt endgültigem Aus eröffnet es im März wieder.
Aktualisiert
Es war ein Schock für Stammgäste sowie Liebhaberinnen und Liebhaber der italienischen Küche: Im März des Vorjahres gaben die Betreiber des Culinarius an der Dürener Straße das Ende bekannt. Als Grund wurden damals „Probleme“ mit dem Vermieter genannt.
Seit Anfang des Jahres ist die Lindenthaler Gastro-Institution tatsächlich dicht. Doch: Der Streit konnte beigelegt werden! „Am Ende hat die Vernunft gesiegt“, fasst es Joseph La Tragna zusammen, der das Lokal gemeinsam mit seinen Brüdern Massimo und Rossano im März neu eröffnen wird.
Culinarius auf der Dürener Straße feiert Wiedereröffnung
„Es ist uns eine große Freude, das Culinarius weiterhin für unser Viertel und weit über die Stadtgrenzen hinaus am Leben zu erhalten“, lassen die Betreiber verlauten. Nach mehreren Verhandlungsrunden mit dem Eigentümer der Immobilie konnte der Mietvertrag langfristig verlängert werden. Berichten zufolge zeigten sich beide Parteien kooperativ.
Vor rund zehn Monaten war an eine solche Lösung noch nicht zu denken. Die Gastronomen und Gastronominnen bestanden auf einem langfristigen Kontrakt für Planungssicherheit, die Gegenseite bot aber zunächst nur einen Zweijahresvertrag an. Anwälte und Anwältinnen wurden eingeschaltet und das Vertrauensverhältnis schien zerrüttet, was die 30-jährige Erfolgsgeschichte der La Tragna-Brüder gefährdete. Die aus Umbrien stammende Familie betrieb rund 15 Lokale, doch das Culinarius war immer das Herzstück.

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Happy End: Massimo und Joseph La Tragna stoßen mit den Hausbesitzern Karl-Heinz und Alexander Schorn auf die weitere Zusammenarbeit an (v.l.).
„Das Culinarius wird ein fester Bestandteil der Kölner Gastronomie-Szene bleiben“, hatte Joseph La Tragna noch im März versprochen, als die Suche nach einem neuen Standort lief. Dass sie nun doch im Veedel bleiben können, sei selbstverständlich die beste Lösung, so der Gastronom. Er möchte sich für die vielen aufmunternden Worte und den großen Zuspruch, insbesondere von den Gästen, bedanken.
Bis Ende Februar laufen aktuell umfangreiche Renovierungsarbeiten im gesamten Restaurant. Auch die Außenterrasse erhält eine Neugestaltung. Ab März soll das Lokal dann wieder montags von 12 Uhr bis 24 Uhr geöffnet haben. Der Sonntag bleibt Ruhetag (red).
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