Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul ist bekannt für klare Ansagen. Kurz vor den Protestkundgebungen der „Generation Z“ hat er noch eine Halloween-Botschaft für potenzielle Krawallmacher.
„Gen Z“-ProtestaktionenReuls klare Botschaft an Krawallmacher: „Denen will ich sagen“
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In Köln und anderen Städten in Nordrhein-Westfalen werden Läden in der Innenstadt verrammelt – aus Sorge vor Krawallen. Die Initiative „Gen Z regelt“ will am Samstag (31. Oktober) demonstrieren.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul richtet eine deutliche Warnung an Provokateure. „Nichts spricht dagegen, an Halloween friedlich zu demonstrieren oder ausgelassen zu feiern, der 31. Oktober reizt aber offenbar auch Krawallmacher - ob mit politischer Agenda oder Lust auf Chaos“ stellte der CDU-Politiker in Düsseldorf fest.
Größte Veranstaltungen in Köln und Bielefeld
„Denen will ich sagen: An Halloween gelten Recht und Gesetz, wie an jedem anderen Tag.“ Die Polizei in NRW sei gut vorbereitet und tue alles dafür, „dass jeder sicher durch den Tag und die Nacht kommt“.
In NRW werden am Samstag etliche tausend Teilnehmer bei Protestaktionen für bessere Bildung und gegen soziale Ungerechtigkeit erwartet. Weil der Veranstalter in Köln mit 15.000 Menschen rechnet, wurde die Demonstration, die ursprünglich am Heumarkt stattfinden sollte, ans Konrad-Adenauer-Ufer verlegt.
Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes mobilisieren hier Akteure aus dem linksextremistischen Spektrum und aus dem auslandsbezogenen Extremismus. Im linksextremistischen Spektrum gehe das in weiten Teilen von den „Kommunistischen Jugend- und Kadergruppen“ aus, teilte die Behörde mit. Hierbei werde zum Teil Bezug genommen auf die Ausschreitungen in Frankreich.
In NRW sind nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums die größten Versammlungen mit rund 15.000 Menschen in Köln und 3.000 Menschen in Bielefeld zu erwarten. (dpa/red)

