Dem Boxsport in Deutschland wieder mehr Leben einzuhauchen, ist das Ziel einiger Kölner Köpfe. Jetzt gibt es eine Idee.
„Fight Club“Lukas Podolski holt Box-Event in Kölner Straßenkicker-Base

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Brad Pitt spielte den Kämpfer Tyler Durden im Streifen „Fight Club“, in dem es um einen Untergrund-Kampfclub geht.
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Innovation im deutschen Boxsport – und es passiert in Köln. Die Macher der sogenannten „German Boxing Series“ (GBS), die letzte Ausgabe des Sportevents fand in der X-Halle am Gladbacher Wall in Köln statt, gehen neue Wege. Dafür wird die Straßenkicker-Base von Lukas Podolski auf dem ehemaligen Industriegelände von Felten & Guilleaume in Mülheim zum Box-Schauplatz.
Dort soll erstmals in der deutschen Sportgeschichte ein professionelles Box-Turnier steigen. Dabei setzen die Macher auf eine dichte „Fight Club“-Atmosphäre – benannt nach dem US-Kultfilm mit Brad Pitt und Edward Norton aus dem Jahr 1999. Jeder teilnehmende Boxer trägt am Abend des 29. März zwei Kämpfe aus. Für das Publikum gibt es nur Stehplätze!
Kölner Veranstalter: „Das hat es so noch nie gegeben“
Das Ganze sei ein Novum, wie Veranstalter Jens Kröger gegenüber EXPRESS.de sagt: „Das hat es so noch nie gegeben. Bislang hat der deutsche Boxverband immer erklärt, dass ein Profi-Boxer nicht mehr als einen Kampf am Tag machen kann – was mit Sicherheit seine Richtigkeit hat. Im Amateurbereich oder als Showkämpfe gibt es aber durchaus Turniere. In vielen Gesprächen mit dem Verband glauben wir, jetzt eine Lösung gefunden zu haben.“
Im Anschluss an die Halbfinalkämpfe der „GBS Fightclub“ erhalten die „Fighter“ eine Regenerationspause mit ärztlicher Untersuchung, erklärt Kröger. Die Boxer bestreiten demnach „an einem einzigen Abend zwei vollständig lizenzierte und gewertete Profikämpfe, die offiziell in die Kampfstatistik eingehen.“ Auch diesmal ist der Kölner Lokalmatador Gregor Soénius im Ring dabei.
Der Turniersieger beim neuen Boxformat erhält neben einem Preisgeld von 2500 Euro einen Startplatz bei der GBS 4, der nächsten Ausgabe des Premiumevents, das unter den gewohnten, „klassischen“ Bedingungen stattfinden wird - etwa mit Sitzplätzen.


