Nach 31 Ausgaben des Come-together-Cups fand nun die Premiere als Hallenturnier statt. 40 Mannschaften gingen in drei verschiedenen Kategorien an den Start.
Buntes MiteinanderPremiere für Kölner Kult-Turnier in der Halle

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Das Team Wolgaster Haie aus Usedom gewann das Männerturnier bei der Hallenpremiere des Come-together-Cups.
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Seit 1995 steigt jährlich in Köln der Come-together-Cup als Fußballfest der Vielfalt. Europas publikumsstärkstes Freizeitfußball-Turnier mit mehr als 20.000 Menschen ist inzwischen eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt.
Am Samstag (24. Januar 2026) gab es eine Premiere. Zum ersten Mal fand ein Come-together-Cup als Hallenvariante statt. In der Strassenkicker-Base von Lukas Podolski in Köln-Mülheim gingen 40 Teams an den Start.
Come-together-Cup indoor: 500 Aktive bei der Hallen-Premiere
Während das „große“ Turnier inzwischen Volksfestcharakter mit viel Live-Musik und großer Promi-Beteiligung hat, ging es bei der Indoor-Variante deutlich entspannter zu.
Rund 500 Spielerinnen und Spieler jagten dem Ball nach. 30 Menschen kümmerten sich um den Ablauf, rund 1000 Leute schauten zu.
„Erstmals haben wir den Come-together-Cup auch im Winter ausgetragen, und ich bin vollkommen begeistert“, sagte Initiator Andreas Stiene. „Die Teams haben nicht nur fantastisch gekickt, sondern damit auch wieder eine tolle Botschaft des Miteinanders gesendet.“
Von der Polizei Köln bis zur FC-Stiftung seien wunderbar vielfältige Teams und Menschen am Start gewesen. Die Turniere wurden auf insgesamt fünf Kunstrasenfeldern ausgetragen.

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Volles Haus in der Strassenkicker-Base: 500 Aktive kickten bei der Hallen-Premiere des Come-together-Cups mit.
Das Männerturnier gewannen die Wolgaster Haie aus Usedom im Finale mit 3:1 gegen TKK – Taxi Kicker Köln. Bei den Frauen setzten sich die Spoho Juniors 4:2 gegen Rückwärts Spoho durch. Das Mixed-Inklusions-Turnier gewann Inter Grenzenlos.
Nach der Hallenpremiere fiebern die Verantwortlichen nun schon wieder der 32. Ausgabe des Freiluft-Spektakels entgegen. Am 4. Juni (Fronleichnam) steht auf den Stadionvorwiesen das nächste Fußballfest an.


