Neuer Ärger am Brüsseler Platz: Die öffentlichen Toiletten bleiben für Wochen geschlossen.
Fiese Säure-AttackeKölner Problem-Platz hat ein dringendes Problem

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Die öffentliche Toilette am Brüsseler Platz bleibt wegen Vandalismus-Schäden vorerst geschlossen. (Archivfoto)
Wer aktuell am Brüsseler Platz „müssen“ muss, steht vor einem Problem: Die öffentlichen Klos sind dicht. Mit schwarzem Klebeband und roten Planen ist der Eingang des Toilettenhäuschens versperrt – und das schon seit dem 20. Mai.
Die Ursache für die abrupte Schließung: Vandalismus.
Ätz-Graffiti sorgt für wochenlange Schließung
Eine städtische Sprecherin teilte auf Nachfrage mit, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliche Graffitis handelt. „Die Toilettenanlagen wurden mit einer speziellen Art von Graffiti beschmutzt bzw. beschädigt“, so die Auskunft der Verwaltung zu „t-online – Köln“. Ein Spezialunternehmen wurde demnach schon damit betraut, die WCs wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand zu bringen.
Das fiese daran: Das Graffiti enthielt wohl eine Säure, die alles richtig zerfressen hat. Eine Firma prüft jetzt, wie schlimm die Schäden wirklich sind. Im übelsten Fall müssen die Wände komplett runtergeschliffen werden, danach folgen weitere Arbeiten. Wenn alles glattgeht, könnten die Toiletten zwischen dem 15. und 21. Juni wieder aufmachen.
Bis dahin müssen die Leute improvisieren, aber das ist leichter gesagt als getan. Außer in den Kneipen und Restaurants drumherum gibt es weit und breit keine öffentlichen Klos. Richtig bitter ist das, weil der Brüsseler Platz bekanntlich Hunderte anzieht, die hier den Abend genießen. Normalerweise sind die Pissoirs kostenlos, nur die Kabinen kosten Geld.
Schon seit Jahren gibt es Zoff um den Platz zwischen Anwohnern und Feiernden. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts zwang die Stadt Köln, für mehr Lärmschutz zu sorgen. Seitdem darf dort zwischen 21 Uhr und 6 Uhr kein Alkohol getrunken werden. Ein Verweilverbot, das es vorher gab, wurde aber als rechtswidrig gekippt. (red)
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