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Eilantrag im RatJetzt gibt's eine neue Chance für Kölns beliebte Feierabend-Märkte

Der Feierabendmarkt „Meet & Eat“ auf dem Rudolfplatz.

Copyright: Alexander Schwaiger

Der Feierabendmarkt "Meet & Eat" auf dem Rudolfplatz.

Die gemütlichen Treffs nach der Arbeit am Rudolfplatz sind passé. Doch es keimt neue Hoffnung auf.

Auf dem Rudolfplatz in Köln ist eine Ära zu Ende gegangen: Die bei vielen so geschätzten Märkte nach Feierabend gibt es nicht mehr. Zuerst traf es den „meet & eat“, dann folgte das Ende für den „MarktTreff Rudolfplatz“.

Eine herbe Enttäuschung für die Kölner und Kölnerinnen, die in der Stadt in gemütlicher Atmosphäre ihren Arbeitstag ausklingen ließen. Aber jetzt gibt es einen Lichtblick für eine mögliche Wiederbelebung.

Neue Regeln für die Feierabend-Treffs

Die Stadtverwaltung wurde vom Kölner Rat damit betraut, ein neues Konzept zu entwickeln. Ein gemeinsamer Eilantrag der Fraktionen von CDU, SPD, Volt, FDP/KSG sowie Die Partei verlangt, dass die juristischen Hindernisse für derartige Veranstaltungen beseitigt werden. Das berichtet „Radio Köln“.

Die Initiatoren des Antrags sind einer Meinung: Das Konzept selbst ist nicht der Knackpunkt, sondern die gesetzlichen Vorschriften. Im Gegensatz zu einem traditionellen Wochenmarkt steht bei diesen Treffs nämlich nicht das Einkaufen im Vordergrund, sondern vielmehr dreht sich alles um gutes Essen, kühle Drinks und das gesellige Miteinander.

Die Aufgabe der Verwaltung ist es jetzt, zu untersuchen, auf welche Weise solche Veranstaltungen dauerhaft und gesetzeskonform abgehalten werden können. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eine beständige Lösung für die Genehmigung zum Verkauf von Alkohol. Für ein frisches Konzept könnte der Rudolfplatz als Testgelände fungieren. (red)