Pilotprojekt für die Zukunft In Köln und Frechen: Burger King testet Neuerung, die viele begeistern wird

Menschen gehen an Filiale von Burger King vorbei.

Burger King, hier ein Symbolfoto einer Filiale in München, testet in Köln und Frechen eine Neuerung.

Burger King setzt das Thema Nachhaltigkeit auf die Agenda – mit einem Pilotprojekt in Köln und Frechen, das bald Schule machen soll.

Fastfood-Riese Burger King geht neue Wege. Und testet in den zwölf Filialen in Köln und Frechen nun ein neues Konzept, das bei guten Erfahrungen später auf mehr Regionen ausgeweitet werden soll. Das gab das Unternehmen am Donnerstag (3. März) offiziell bekannt.

„Burger King investiert kontinuierlich in nachhaltige Verpackungsmaterialien und legt großen Wert auf Abfallvermeidung durch Recycling und Plastikreduzierung“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Darum soll nun der Fokus auf Mehrwegverpackungen gelegt werden.

Burger King startet Pilotprojekt zu Mehrwegbechern in Köln und Frechen

Der nächste Schritt: Erstmals in Deutschland werden nun in den Restaurants in Köln und Frechen Heiß- und Kaltgetränke auch in Mehrwegalternativen angeboten – sowohl im normalen Restaurantbetrieb als auch im Drive-In und bei Take-Away.

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Die Kundinnen und Kunden, die das Angebot in Anspruch nehmen, zahlen einen Euro Pfand für den Becher. Dieser kann dann in allen teilnehmenden Filialen zurückgegeben werden. Das Geld gibt es dann logischerweise zurück, sofern der Becher nicht beschädigt ist.

Köln und Frechen als Vorbild? Burger King nimmt sich des Themas Nachhaltigkeit an

Das Pilotprojekt ist zunächst für sechs Monate angesetzt. Bis zu 60.000 Becher werden in Umlauf gebracht, „die bei reger Nutzung hunderttausende Einwegbecher ersetzen können“, erklärt Burger King.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen dann genutzt werden, um das Mehrweg-Angebot weiter auszubauen. Ziel von Burger King ist laut eigenen Angaben, schon 2023 flächendeckend in Deutschland Mehrweg-Angebote an die Kundinnen und Kunden machen zu können.

Burger King: Deckel und Strohhalm bleiben (vorerst) wenig nachhaltig

Für das Projekt arbeitet Burger King wieder mit seinem langjährigen Partner Interseroh (Umwelt- und Entsorgungsdienstleister) zusammen, der die Becher nach der Benutzung reinigt und wieder an Burger King liefert. Lediglich für Deckel und Strohhalm wurde noch keine nachhaltige Lösung gefunden, hier muss vorerst weiter auf Papier gesetzt werden. Daran werde aber im Hintergrund gearbeitet, so Burger King.

„Unser Ziel ist es jetzt, dass viele unserer Gäste aus Köln und Umgebung auch zu den Mehrwegoptionen greifen und damit aktiv dazu beizutragen, Einwegverpackungen zu vermeiden. Wir freuen uns schon auf das Feedback und die individuellen Erfahrungen, damit wir daraus lernen und flächendeckend ein attraktives Mehrwegsystem anbieten können”, sagt Daniel Polte, Manager Public Relations bei Burger King. (tw)

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