Bombenfund in Köln Entschärfung erfolgreich: Tausende Evakuierte können in Wohnungen zurück

Wieder mal ein Bombenfund in Köln: Im Veedel Bayenthal sind mehrere tausend Menschen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen.

Am Montagvormittag (18. Juli 2022) ist in Köln-Bayenthal ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe konnte noch am späten Montagabend entschärft werden. Gefunden wurde die Bombe im Bereich der Bonner Straße auf Höhe der Hausnummer 335.

Um 22.37 Uhr teilte die Stadt Köln mit: „Die Freigabe zur Entschärfung der Weltkriegsbombe in Köln-Bayenthal wurde soeben erteilt.“ Dann kurze Zeit später die Entwarnung: „Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe konnte von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf um 22.59 Uhr erfolgreich entschärft werden.“

Bombenfund in Köln: Mehrere Tausend Menschen von Evakuierung betroffen

Der Gefahrenbereich war zuvor vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 400 bis 500 Metern angegeben worden. Das Ordnungsamt hatte gegen 15.15 Uhr mit dem ersten Klingeldurchgang begonnen. Alle Personen wurden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen.

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Laut Informationen der Stadt seien nur wenige Anwohne freiwillig in ihren ihre Wohnungen geblieben. Auch die Krankentransporte seien schnell abgeschlossen gewesen.

Um 21.15 Uhr wurde der Luftraum gesperrt. Erst einige Zeit später konnten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf mit der Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe beginnen.

Nach der Entschärfung konnten die rund 5.200 Evakuierten wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. "Während die meisten den Nachmittag und Abend selbst gestaltet hatten, fanden sich in der Spitze rund 120 Männer und Frauen in der Anlaufstelle am Südstadion ein", teilte die Stadt mit. Dort wurden sie mit Getränken und am Abend auch mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Evakuierungsradius am 18. Juli 2022 wegen eines Bombenblindgängers in Köln-Bayentahl.

Im Kölner Stadtteil Bayenthal wurde ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Im Evakuierungsradius müssen rund 5200 Menschen ihre Häuser verlassen.

Rund um den Gefahrenbereich wurden Straßensperren aufgebaut. Betroffen waren folgende Bereiche:

  • Die Bonner Straße auf Höhe der Brühler Straße
  • Die Mannsfelder Straße in Richtung Brühler Straße
  • Die Gerhard-von-Rath-Straße auf Höhe der Brühler Straße
  • Die Annastraße in Richtung der Bonner Straße,
  • Der Raderberggürtel in Richtung Brühler Straße
  • Die Bonner Straße auf Höhe der Marienburger Straße
  • Die Brohler Straße ab der Mehlemer Straße
  • Die Mehlemer Straße auf Höhe Goethestraße
  • Der Bayenthalgürtel auf Höhe der Bernhardstraße
  • Die Hölderlinstraße auf Höhe der Bernhardstraße
  • Die Bernhardstraße auf Höhe der Cäsarstraße sowie der Mathiaskirchplatz.

Auch der öffentliche Nahverkehr war von Sperrungen betroffen. Konkret die KVB-Buslinien 132 und 133, 130 und 134. Die Linien 132 und 133 wurden über die Vorgebirgsstraße umgeleitet.

Die Buslinien 130 und 134 wurden getrennt. Rund um den endgültigen Evakuierungsbereich wurden im Laufe des Nachmittags weitere kleine Sperren eingerichtet, sodass niemand mehr in den Evakuierungsbereich gehen oder fahren konnte. (red)

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