Evakuierung in Köln Jetzt kann er lächeln: Michael ist der Bomben-Held von Porz

Mitarbeiter Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sitzt neben einer entschärften Bombe.

Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der am Dienstag (28. September) entschärften Bombe, in der Hand hält er den Zünder.

Erneut ist in Köln eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Von der Evakuierung waren 800 Menschen betroffen.

Köln. Bei Sondierungsarbeiten in Köln-Porz ist am heutigen Dienstag, 28. September, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich um eine amerikanische Splitterbombe, wie die Stadt Köln mitteilte. 

Köln-Porz: Bombe gefunden, Entschärfung abgeschlossen

Das Ordnungsamt der Stadt Köln hatte um 15.45 Uhr die Freigabe zur Entschärfung der Bombe erteilt. Umliegende Straßen und der Luftraum wurden gesperrt. Gut eine Stunde später gab es dann die Entwarnung. Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. 

Der Blindgänger lag auf einem Feld nahe der Straße Im Falkenhorst. Der vorläufige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 800 Personen waren von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Eine Anlaufstelle war für sie in der Turnhalle der Grundschule Kupfergasse eingerichtet worden.

Karte mit dem Gefahrenradius der Bombe

Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Um 14 Uhr wurden die Kennedystraße sowie die Abfahrt „Urbach“ der Autobahn 59 für den Verkehr gesperrt. Der Luftraum wurde um 14.30 Uhr gesperrt. Rund eineinhalb Stunden konnten Michael Daenecke und seine Kollegen vom Kampfmittelbeseitigungsdienst dann an die Bombe und haben sie erfolgreich entschärft. 

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Erst in der vergangenen Woche war zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ein Bombenblindgänger in Köln-Lindenthal entschärft worden. Dabei musste unter anderem das Krankenhaus Hohenlind evakuiert werden. (jan)

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