Aktuell macht eine beunruhigende Nachricht aus Köln-Flittard die Runde. Die Polizei hat dazu wichtige Informationen veröffentlicht.
„Situation ist einfach gefährlich“Beunruhigende Nachricht aus Köln-Flittard – Polizei mit Hinweis

Copyright: Privat
Eine beunruhigende Nachricht aus Köln-Flittard macht die Runde: Ein Unbekannter soll ein Kind an einer Bushaltestelle bedrängt haben.
Autor
Aktualisiert
Es ist eine Situation, bei der Eltern angst und bange wird: Ein Verdächtiger soll ein Kind in Köln-Flittard bedrängt haben.
In einer Nachricht, die derzeit unter anderem via Instagram die Runde macht, beschreibt ein Elternteil, wie der Sohn an der Bushaltestelle „Am Feldrain“ angeblich von einem fremden Mann angesprochen worden sein soll.
„Mein Sohn schrie ihn an“
„Dieser Mann fragte meinen Sohn, ob er ihn mitnehmen solle. Als mein Sohn dies verneint, hielt er mit seiner Hand sein Ohr, um zu zeigen, dass er angeblich schlecht hört“, so heißt es in der Nachricht weiter. „Und weil man aus Reflex nähergeht, machte mein Sohn einen halben Schritt zum Auto. In dem Moment entriegelt der Mann die Türe. Mein Sohn schrie ihn an und sagte, dass ich schon unterwegs bin. Er fuhr mit Vollgas davon.“
Es wird weiter erklärt, dass das Kind nicht auf das Kennzeichen des Wagens geachtet haben soll. „Vielleicht konnte jemand was beobachten?“ Zudem wird darum gebeten, die Nachricht zu posten. „Ich möchte dies sehr gerne verfolgen. Da sind zwei Schulen, darunter eine Grundschule. Ich finde diese Situation einfach gefährlich und möchte der Sache nachgehen.“

Copyright: Privat
Diese beunruhigende Nachricht macht bei Instagram die Runde.
Tatsächlich sind in der Nähe der Haltestelle in Flittard zwei Schulen, darunter eine Städtische Gemeinschaftsgrundschule. EXPRESS.de hat bei der Kölner Polizei nachgefragt: Ist etwas passiert? Eine Sprecherin erklärt, dass es in dem Zeitraum weder einen Notruf noch sonst einen Einsatz gegeben habe. Heißt: Hier kann die Polizei also Entwarnung geben.
„Im Verdachtsfall immer die Polizei informieren“
Sie weist auch darauf hin, dass im Verdachtsfall grundsätzlich immer die Polizei informiert werden sollte. Aktuell kreisen jedoch immer wieder solche Warnungen durch die sozialen Medien oder Messenger-Chats. Verdächtige Personen sollen Kinder auf dem Schulweg angesprochen haben. Nachrichten, die Eltern natürlich verunsichern und denken lassen, es könnte eine potenzielle Gefahr bestehen.
Häufig aber wird diese Art von „Kettenbrief“ einfach kopiert und weiterverteilt. Dabei kam die Meldung womöglich von einem ganz anderen Ort oder hat sich als harmlos herausgestellt. Gut möglich, dass auch die beunruhigende Nachricht aus Flittard solch ein Kettenbrief ist.
„Wir raten immer: Informieren Sie sich stattdessen über ihre Kita, Schule oder Polizei, ob wirklich eine Gefahr besteht“, teilt die Polizei mit.
Falls das eigene Kind doch eine solche verdächtige Situation schildert, sollten Eltern ruhig auf die Ausführungen reagieren, um es nicht weiter zu verängstigen. „Anschließend sagen Sie bitte nicht nur der Schule oder anderen Eltern Bescheid, sondern benachrichtigen Sie in jedem Fall die Polizei!“ Die gute Nachricht sei aber, dass sich viele der verdächtigen Situationen im Nachhinein als unbedenklich herausstellen.


