Cyber-Chaos in NRW: Ermittlungen gegen Hacker eingestellt
Hacker kommen davonErmittlungen nach Cyberangriff auf 70 Kommunen eingestellt

Copyright: Bernd Thissen/dpa
Die Ermittlungen in dem Fal sind eingestellt worden. (Archivbild)
Keine Spur von den Tätern! Nach der verheerenden Cyber-Attacke auf den Dienstleister Südwestfalen IT vor rund zweieinhalb Jahren ist jetzt Schluss mit der Suche. Die Staatsanwaltschaft Köln hat das Verfahren eingestellt. Laut Staatsanwalt Christoph Hebbecker konnten von der zuständigen Einheit ZAC NRW keine Verdächtigen ermittelt werden. Er teilte auf dpa-Anfrage mit, dass es keine aussichtsreichen Ermittlungsansätze mehr gebe. Auch der WDR meldete dies.
Ein digitaler Blackout mit massiven Folgen! Die Attacke traf Ende Oktober im Jahr 2023 über 70 Kommunen. Das Leben von ungefähr 1,7 Millionen Menschen war dadurch beeinträchtigt. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten waren etliche digitale Services für die Bevölkerung in den Orten entweder gar nicht oder nur stark eingeschränkt zugänglich.
Der Behörden-Alltag stand still! Ob Sozialhilfe, ein Antrag auf Wohngeld, die Anmeldung eines Autos oder Urkunden für Geburt, Heirat und Tod – vieles ging einfach nicht mehr. Die Verwaltungen waren gezwungen, auf Notlösungen umzusteigen. Dazu zählten provisorische Webseiten, Formulare in Papierform und deutlich mehr Anrufe und persönliche Besuche.
Fall zu den Akten – aber nicht für immer?
Die Angreifer nutzten eine Ransomware und wollten Geld erpressen, gingen aber leer aus. Eine gute Nachricht für die Bürger: Es wurden keine persönlichen Informationen der Bewohner aus den betroffenen Kommunen entwendet. Die Fahndung lief gegen Unbekannt. Christoph Hebbecker erläuterte, dass die Untersuchung erneut starten könnte, falls sich doch noch neue Spuren auftun sollten. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
