Nach der Domplatte im Vorjahr sperrt die Stadt nun Teile des Roncalliplatzes ab.
Baustellen in der Kölner CityAbsperrgitter am Dom: Jetzt ist der Roncalliplatz dran

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Der Roncalliplatz ist an mehreren Stellen gesperrt.
Auf dem Roncalliplatz sind an mehreren Stellen die üblichen rot-weißen Absperrungen aufgebaut. Ein Sprecher der Stadt Köln nennt den Grund. Unter dem Pflaster liegt die sanierungsbedürftige Tiefgarage am Dom. Die Stadt lässt sie weiter untersuchen und die dringendsten Schäden reparieren. Der Platz ist dabei sozusagen die „Decke“ der Garage.
Neu ist das Problem nicht. Die Tiefgarage stammt aus den 1970er-Jahren, Beton und Stützpfeiler haben Schäden. Deshalb musste die Stadt schon im Vorjahr Teile der Domplatte direkt vor dem Haupteingang der Kathedrale dichtmachen.
Und das wird teuer. Allein die Reparatur der schlimmsten Schäden soll bis zu 6,5 Millionen Euro kosten, wie bereits berichtet. Die Generalsanierung steht voraussichtlich erst in vier Jahren an. Geöffnet ist die Garage rund um die Uhr: Contipark betreibt sie im Auftrag der Stadt 24 Stunden am Tag. Bis zu 520 Autos finden dort grundsätzlich Platz – vorausgesetzt, keine Bereiche sind wegen Bauarbeiten gesperrt.
Riehler Straße: Stahlzaun rund um künftige Erstaufnahme
An der Riehler Straße ist die frühere Oberfinanzdirektion (OFD) des Landes jetzt fast komplett eingezäunt. Insgesamt 500 Meter Stahlgitter, rund zwei Meter hoch, ziehen sich bis auf einige Ausnahmen um das Gelände. Nur an wenigen Stellen steht noch der alte Bauzaun – etwa genauso hoch.
Was hier entsteht? Eine Erstaufnahmeeinrichtung. Das Land will das leere Gebäude umbauen und danach rund 500 Geflüchtete dort unterbringen, wie berichtet. Nach etwa vier Wochen sollen sie dann auf andere Unterkünfte im Land verteilt werden.

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Der Zaun rund um die Unterkunft an der Riehler Straße.
Der Zeitplan laut zuständiger Bezirksregierung Köln: Im Januar 2027 sollen die Umbauarbeiten beginnen, zwischen Januar und März 2028 sollen die ersten Geflüchteten einziehen. Doch nicht alle sind einverstanden: Aus der Nachbarschaft ist bereits Klage gegen die Unterkunft eingereicht worden (wir berichteten).
Hochhaus am Friesenplatz: Bürotower fast fertig
Seit 2017 stand es leer, jetzt bekommt es ein neues Gesicht: Am Friesenplatz ist beim 39 Meter hohen Hochhaus aus dem Jahr 1969 inzwischen nahezu die komplette Fensterfront ausgetauscht. Der Umbau zum Bürohaus kommt sichtbar voran.

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So sieht das Hochhaus am Friesenplatz derzeit aus.
Und der Turm legt noch zu. Nach der Sanierung soll das Gebäude an der Ecke Magnusstraße/Hohenzollernring 42 Meter messen, so die Projektentwickler Proximus und Quantum. Unten sind Geschäfte und Gastronomie geplant, darüber elf Etagen mit Büros. Der künftige Mieter steht auch schon fest: Die Beraterfirma Deloitte soll im nächsten Jahr einziehen.
Wallraf-Richartz-Museum: Erste Wände für den Anbau
Beim Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) in der Innenstadt sind die ersten Wände zu sehen – zumindest stellenweise geht es also in die Höhe.
Mehr Platz für weitere Bilder, darum geht es beim Anbau, wie schon mehrfach berichtet. Mit dem Haupthaus soll er über einen Tunnel verbunden werden, der unter der Straße zwischen beiden Gebäuden verläuft.

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Links sind die ersten Wände des Anbaus zu sehen, rechts das Haupthaus des WRM.
Wer jetzt ins WRM will, steht allerdings vor verschlossenen Türen: Das Museum ist derzeit dicht. Ende 2028 sollen dann beide Häuser zusammen eröffnen – das Haupthaus nach seiner Sanierung.
Billig ist das alles nicht: Für den bereits laufenden Erweiterungsbau sind 129,7 Millionen Euro veranschlagt, für die Sanierung 29 Millionen Euro. (red)
