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Schock-Unfall in KölnFahranfänger (18) rammt Kinderwagen – Baby und Mutter verletzt

Mit einer Smart-Brille machte Ferahnaz K. ein Foto von der Unfallszene in Köln-Dellbrück. Denise Emonts-Gast, die mit einem Kinderwagen unterwegs war, wurde angefahren. Ihre Tochter Mavie wurde ebenfalls verletzt.

Copyright: Ferahnaz K.

Mit einer Smart-Brille machte Ferahnaz K. ein Foto von der Unfallszene in Köln-Dellbrück. Denise Emonts-Gast, die mit einem Kinderwagen unterwegs war, wurde angefahren. Ihre Tochter Mavie wurde ebenfalls verletzt.

In Köln-Dellbrück kam es auf einem Zebrastreifen zu einem heftigen Unfall. Dabei wurden ein Baby und die Mutter verletzt.

Ein absoluter Schock-Moment: Am Mittwochmittag (10. September) überquert Denise Emonts-Gast (38) mit ihrem Kinderwagen die Dellbrücker Hauptstraße im Kölner Stadtteil Dellbrück. Sie schiebt einen Kinderwagen, darin liegt ihre gerade erst zehn Wochen alte Tochter Mavie.

Dann kracht es! Mutter und Tochter werden mitten auf einem Zebrastreifen von einem BMW erfasst.

Köln-Dellbrück: Baby mit Schädelprellung in Klinik

Am Steuer des Unfallwagens saß laut Polizei ein 18-jähriger Fahranfänger. „Sowohl die Frau als auch das Baby wurden zwecks weiterer medizinischer Untersuchung ins Krankenhaus gebracht“, bestätigt ein Polizeisprecher auf EXPRESS.de-Nachfrage. Vor Ort seien beide zunächst „als leicht verletzt eingestuft“ worden.

Für Denise fühlt sich der Moment alles andere als „leicht“ an: Das Baby erlitt eine Schädelprellung und ein stumpfes Bauchtrauma. Das geht aus dem Arztbrief hervor. Laut Denise soll das Kind am Unfallort sogar kurzzeitig ohnmächtig geworden sein. „Ich bin immer noch ganz erschüttert“, erzählt die Mutter.

Dass es nicht schlimmer kam, führt sie auch auf einen glücklichen Zufall zurück: Wäre ihre Tochter beim Aufprall nicht ins Verdeck des Kinderwagens, sondern direkt auf die Straße geflogen, hätte es nach Einschätzung der Mutter noch schlimmer kommen können.

Gott sei Dank seien viele Passanten da gewesen, auch ein Arzt aus einem Haus in der Nähe habe sich um Mutter und Kind gekümmert, bis der Rettungswagen kam. Denise selbst trug Prellungen und Verletzungen davon.

Mutter Denise Emonts-Gast mit ihrer Tochter Mavie

Copyright: privat

Mutter Denise Emonts-Gast mit ihrer Tochter Mavie

Was Denise zudem fassungslos macht: Der Beifahrer soll nach dem Unfall nichts Besseres zu tun gehabt haben, als den Kinderwagen beiseitezuschieben, um den Schaden am Fahrzeug zu begutachten, behauptet die 38-Jährige.

Ein besonderes Beweisstück der Unfallszene stammt von einer Zeugin, die in direkter Unfallnähe arbeitet. „Ich war zum Zeitpunkt des Unfalls im Geschäft. Hab den Knall gehört und bin dann sofort raus“, schildert Ferahnaz K. den Unfall gegenüber EXPRESS.de.

Die 47-Jährige trug eine Smart-Brille und machte auf Zuruf per Sprachbefehl ein Foto vom Geschehen. Darauf ist nicht nur der Unfallverursacher, sondern auch das Kennzeichen des Unfallwagens zu erkennen.

Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. „Der Fahrer blieb laut Anzeige am Unfallort“, so der Polizeisprecher. Zeugenaussagen von Fußgängern und weiteren Fahrzeuginsassen habe die Polizei bereits aufgenommen.

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