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Alarm im SeverinsviertelWohnung in Flammen – Straße zu eng für Drehleiter

Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr stehen in einer Straße, mehrere Wehrmänner sind im Einsatz.

Copyright: Arton Krasniqi

In einem Wohnhaus im Severinsviertel ist am Dienstagmorgen (2. Juni 2026) ein Feuer ausgebrochen (das Symbolfoto zeigt einen Einsatz der Kölner Feuerwehr in Longerich am 22. Ajpril 2026). 

Aktualisiert:

Dramatischer Einsatz im Severinsviertel: Bei einem Feuer mussten mehrere Personen gerettet werden, darunter zwei Kinder. 

Alarm am Dienstagmorgen: Die Feuerwehr ist mit vielen Kräften ins Severinsviertel ausgerückt. Erste Informationen für die Einsatzkräfte: Es sind Menschenleben in Gefahr! 

Das Feuer war gegen 6.50 Uhr in einer Dachgeschosswohnung im vierten Obergeschoss eines Wohnhauses auf der Severinstraße ausgebrochen. „Die Wohnung stand bei Eintreffen im Vollbrand“, schilderte Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet gegenüber EXPRESS.de. 

Feuer in Kölner Veedel: Straße zu eng für Drehleiter-Einsatz

Aus Fenstern drang dichter Rauch. In der engen Straße knubbelten sich Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Die Severinstraße wurde gesperrt, ebenso die Zufahrt Karl-Berbuer-Platz. 

Vor dem Haus wurde ein Sprungpolster aufgebaut. Wegen der Enge habe man die Drehleiter nicht einsetzen können, erklärte Wehrsprecher Laschet. 

Das Sprungpolster ist das absolut allerletzte Rettungsmittel der Feuerwehr und kommt nur zum Einsatz, wenn alle anderen Rettungswege versperrt oder technisch nicht möglich sind. „Wir konnten die Personen dann aber doch durch das Treppenhaus retten“, sagte Ulrich Laschet.   

Insgesamt wurden sechs Personen gerettet und verletzt ins Krankenhaus gebracht. Darunter zwei Erwachsene und zwei Kinder aus der Brandwohnung. Außerdem zwei weitere Männer, von denen sich einer im verqualmten Treppenhaus aufgehalten, der andere Löschversuche unternommen hatte. 

Wegen der hohen Anzahl an Verletzten waren auch mehrere Rettungsteams im Einsatz. Lebensgefahr besteht aber bei keinem.

Familie aus Kölner Severinsviertel verliert ihr Zuhause

Nach Abschluss der Löscharbeiten, kontrollierte die Feuerwehr sorgfältig die Dachhaut. Es galt auszuschließen, dass sich dort versteckte Brandnester gebildet hatten. Inzwischen ist der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst, die mit insgesamt 40 Kräften vor Ort waren, beendet. Auch konnte die Sperrung der Severinstraße aufgehoben werden.

Wie das verheerende Feuer ausgebrochen ist, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar, die Familie hat ihr Zuhause verloren. (iri)

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