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Schock-Tat am Aachener WeiherNeue Details: Wird Tod von Giuseppe (†26) jetzt gesühnt?

Aachener Straße abgesperrt

Der Tatort am Aachener Weiher kurz nach dem Fund des toten Giuseppe S. am Morgen des 7. März 2020.

von Thomas Werner (tw)

Köln – Es war die Tat, die Köln schockte. Kurz bevor Corona endgültig die Schlagzeilen übernahm. Jetzt, in der Hochzeit der Pandemie, kommt der Fall vor Gericht. Dabei sollen neue Details ans Licht kommen.

Wegen Totschlags steht ab Dienstag (10. November) ein 25-jähriger Mann vor dem Kölner Landgericht. Der Angeklagte wird beschuldigt, am frühen Morgen des 8. März am Aachener Weiher in Köln den 26-jährigen Giuseppe S. mit einem Messer erstochen zu haben.

Aachener Weiher: Prozess um Tod von Giuseppe (†26) startet

Der Kölner, der im Bereich des Oberkörpers verletzt wurde, verblutete noch am Tatort, wurde später von einem Autofahrer gefunden. Die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten.

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Wie sich später herausstellte, soll der tödliche Messerstich gegen den 26-Jährigen offenbar eine längere Vorgeschichte gehabt haben. So soll der Italiener mit den zwei Brüdern seiner Freundin oder Ex-Freundin in Streit geraten sein.

Einen Tag vor der Tat soll Giuseppe S., der in der Nähe des Tatorts als Kellner arbeitete, über die Chatfunktion bei Instagram den älteren Bruder kontaktiert haben.

Tod von Giuseppe: Vor der Tat kam es zum Streit

Dabei sei es zum Streit gekommen, auch der jüngere Brüder habe daraufhin Kontakt zum späteren Opfer aufgenommen.

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Giuseppe arbeitete in einem Lokal als Kellner und wurde erstochen.

Vereinbart wurde eine Aussprache in Höhe des Aachener Weihers. Dort berichtete S. unter anderem von zwei Abtreibungen seiner Freundin oder Ex-Freundin. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das spätere Opfer die Schwester auch beleidigt haben.

Aachener Weiher: Giuseppe bekam Messer zwölf Zentimeter tief in den Körper 

Offenbar kam es dann zur Eskalation. Einer der Brüder steht nun als Angeklagter vor Gericht. Er soll S. das Messer etwa zwölf Zentimeter tief in den Körper gerammt haben.

Für den Prozess sind insgesamt zwölf Verhandlungstage angesetzt. Nach der Tat waren insgesamt drei Beschuldigte festgenommen worden. Zwei wurden schon bald mangels hinreichenden Tatverdachts wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihr Verfahren wurde zurückgestellt, bis der Prozess gegen den Haupttäter beendet ist. (tw)