Auf der A57 in Höhe der Anschlussstelle Ehrenfeld ist es am frühen Morgen zu einem schlimmen Unfall gekommen. Das Opfer konnte zunächst nicht identifiziert werden.
A57 bei EhrenfeldHorror-Unfall mit Todesfolge – Opfer identifiziert

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Einsatz am Montagmorgen (16. März 2026) auf der A57: An der Anschlussstelle Ehrenfeld ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen.
Aktualisiert
Folgenschwerer Unfall am frühen Montagmorgen: Ein Autofahrer hat sich mit seinem Škoda auf der A57 in Höhe der Anschlussstelle Köln-Ehrenfeld überschlagen. Er kam dabei ums Leben.
Die A57 ist nach einer stundenlangen Sperrung in Fahrtrichtung Neuss wieder frei. Die Unfallaufnahme ist abgeschlossen, die Sichtschutzwände sind abgebaut, das Autowrack ist abgeschleppt und das Trümmerfeld beseitigt. Um wen es sich bei dem Toten handelt, war jedoch lange unklar. Jetzt ist seine Identität geklärt.
A57 Höhe Anschlussstelle Ehrenfeld: Person massiv eingeklemmt
Wie die Polizei am frühen Nachmittag bekannt gab, handelt es sich um einen 31-jährigen Kölner, der mit seinem Škoda Octavia mit einer Betonwand kollidiert und tödlich verletzt worden ist.
Die Polizei war am Montag (16. März) um 5.17 Uhr alarmiert worden. Nach ersten Informationen war der Pkw-Fahrer in Richtung Neuss unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Betonwand der Brücke prallte. Der Škoda überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Auch bei der Feuerwehr gingen mehrere Alarmierungen ein, unter anderem durch eine Smartwatch. Eine Person sei eingeklemmt. „Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich das Szenario. Ein Pkw lag stark deformiert auf dem Dach. Im Pkw wurde eine Person massiv eingeklemmt, sie erlitt bei dem Unfall derart schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort verstarb“, so ein Wehrsprecher.
Zwei weitere Personen, die am Unfall nicht direkt beteiligt waren, wurden durch den Rettungsdienst betreut.
Während des Einsatzes musste die A57 in Richtung Neuss vollgesperrt werden. Außerdem kam es auf der Gegenfahrbahn zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Menschen leicht verletzt wurden.
Für die Kölner Feuerwehr war der Einsatz gegen 6.40 Uhr beendet. Wehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 48 Kräften und 19 Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei war weiterhin im Einsatz, ein Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte Spuren.
Das Verkehrskommissariat 2 bittet um Hinweise zum Unfallgeschehen. Diese werden unter 0221 221-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen genommen. (iri)

