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Liebe, Mut und Gänsehaut:Diese drei Shows machen den Kölner Sommer unvergesslich

Copyright: Dominic Ernst

Stärker kann Liebe nicht sein. "Romeo und Julia" gibt es in einer Neuinszenierung im August in der Kölner Philharmonie zu sehen.

Große Gefühle, bewegende Geschichten und internationale Produktionen: Das 37. Kölner Sommerfestival bringt in diesem Sommer gleich drei ganz besondere Bühnenereignisse nach Köln. Vom preisgekrönten Musical über die Weiße Rose über eine tänzerische Hommage an Leonard Cohen bis zur größten Liebesgeschichte aller Zeiten ist für Kulturfans einiges geboten. EXPRESS zeigt, worauf Sie sich freuen dürfen.

Mut, Menschlichkeit und eine Geschichte, die bis heute bewegt

Den Auftakt macht „Die Weiße Rose“, das am 28. Juli Premiere feiert und bis 2. August in der Kölner Philharmonie zu erleben ist. Das mehrfach ausgezeichnete Musical erzählt die Geschichte der Geschwister Hans und Sophie Scholl und ihrer Mitstreiter auf ungewöhnliche Weise. Statt sie als unnahbare Helden zu zeigen, rückt die Inszenierung junge Menschen in den Mittelpunkt, die lieben, lachen, zweifeln und schließlich den Mut finden, sich gegen das NS-Regime zu stellen. Historische Fakten und Originalzitate treffen auf einen modernen Rock-Soundtrack und schaffen eine emotionale Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das Stück wurde beim Deutschen Musical Theater Preis gleich siebenmal ausgezeichnet, unter anderem als „Bestes Musical“.

Wenn Leonard Cohens Musik plötzlich tanzt

Ab 4. August übernimmt das renommierte Ballets Jazz Montréal die Bühne der Philharmonie. Bis 9. August präsentiert die Compagnie „Dance Me – Music by Leonard Cohen“, eine poetische Hommage an den legendären Singer-Songwriter.

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Spektakulär und wunderschön. Mit der Hommage "DanceMe – Music by Leonard Cohen" bringt das renommierte Ballets Jazz Montréal einaußergewöhnliches Tanzereignis auf die Bühne

Songs wie Hallelujah, Suzanne oder Dance Me to the End of Love werden dabei nicht einfach gespielt, sondern durch eindrucksvolle Choreografien, Videoprojektionen und Live-Gesang in Bewegung übersetzt. Die international gefeierte Produktion wurde noch von Leonard Cohen persönlich genehmigt und erzählt von Liebe, Sehnsucht, Verlust und Hoffnung.

Zum Abschluss wartet die größte Liebesgeschichte der Welt

Den Schlusspunkt setzt „Romeo & Julia – Liebe ist alles“. Das Erfolgsmusical feiert am 13. August Premiere und ist anschließend bis 23. August beim Kölner Sommerfestival zu erleben. Kaum eine Geschichte steht so sehr für die Kraft der ersten großen Liebe wie Shakespeares Klassiker. Mit moderner Musik, opulenter Inszenierung und jeder Menge Emotionen erzählt das Musical von zwei Menschen, die trotz Hass, Vorurteilen und familiären Konflikten füreinander kämpfen.

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EXPRESS-Fazit

Ob bewegende Zeitgeschichte, poetischer Tanz oder große Romantik: Das Kölner Sommerfestival zeigt in diesem Jahr eindrucksvoll, wie unterschiedlich Theater berühren kann. Alle drei Produktionen erzählen von Menschen, die für etwas brennen, für Freiheit, für die Kunst oder für die Liebe. Wer sich in diesem Sommer einen Kulturabend gönnen möchte, sollte mindestens eine dieser Inszenierungen auf dem Zettel haben. Und vielleicht gilt am Ende sogar: Eine reicht nicht.

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