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„Wir haben Hinweise“Krawall-Pläne: Polizei reagiert vor Kölner „Gen Z“-Demo

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Die Polizei Köln hat Hinweise: Einzelne Gruppen könnten die „Gen Z“-Demo für Straftaten nutzen. Ihre klare Ansage: „Das werden wir nicht zulassen.“

15.000 Teilnehmer bei der „Gen Z regelt“-Demo in Köln, dazu Halloween-Feiern in der ganzen Stadt: Die Kölner Polizei fährt am Samstag (31. Oktober) ein Großaufgebot auf.

Die Bilder gewalttätiger Ausschreitungen im europäischen Ausland der vergangenen Tage haben viele Menschen verunsichert. Auch in Köln macht sich deshalb Sorge breit. Die Polizei Köln reagiert jetzt mit einer öffentlichen Stellungnahme und einem klaren Einsatzplan.

„Genz Z“-Demo und Halloween – Polizei will hart durchgreifen

An Halloween kommen gleich mehrere Ereignisse zusammen: die angemeldete „Gen Z regelt“-Demo sowie zahlreiche Veranstaltungen und Halloween-Feierlichkeiten in der Stadt.

„Wir als Polizei Köln haben großes Verständnis für die Anliegen der jungen Leute, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Die große Mehrheit will friedlich demonstrieren“, heißt es von der Polizei in einem Instagram-Video. „Doch wir haben auch Hinweise darauf, dass einzelne Gruppen diese Versammlung für Straftaten missbrauchen wollen. Das werden wir nicht zulassen.“

Die Polizei kündigt deshalb ein Großaufgebot an Einsatzkräften an – sichtbar, ansprechbar und auch nach Einbruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgenstunden präsent.

„Wir haben uns auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet und werden bei Straftaten konsequent einschreiten“, heißt es im Statement der Behörde. „Denn eines ist klar: Gewalt hat keinen Platz – weder auf Versammlungen noch bei Halloween-Feierlichkeiten.“

Gleichzeitig betont die Polizei, dass sie das Recht auf friedlichen Protest schützen wolle. „Gewalt kann niemals ein legitimer Protest sein. Dagegen gehen wir konsequent vor. Egal ob Demonstration oder Halloween-Feierlichkeit, unser Auftrag ist ganz klar, die Ausübung der Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und auf der anderen Seite natürlich auch für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zu sorgen“, heißt es in einem Video der Polizei weiter.

Für verunsicherte Kölnerinnen und Kölner hat die Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer 0221 229-7777 können Fragen gestellt werden – am 29. und 30. Oktober jeweils von 8 bis 16 Uhr, am 31. Oktober von 10 bis 21 Uhr.