Erster DFB-Kader von KloppEntscheidung bei Said El Mala gefallen

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Said El Mala ist Teil des Neuanfangs bei der deutschen Nationalmannschaft und steht im Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp.

Schon zwei Tage vor der offiziellen Kader-Nominierung von Jürgen Klopp (59) ist klar: Said El Mala (20) steht im ersten Aufgebot des neuen Bundestrainers.

Nachdem Vorgänger Julian Nagelsmann (39) den Offensiv-Star des 1. FC Köln nicht für die WM 2026 nominiert hatte, soll El Mala unter Klopp nach Informationen von EXPRESS.de und Kölner Stadt-Anzeiger direkt Teil des Neuanfangs beim DFB sein. Bei Nagelsmann war El Mala im November einmal nominiert, zu einem Debüt in der WM-Quali kam es aber noch nicht.

El Mala fehlte dem FC zuletzt angeschlagen

Wie der „Kicker“ am Dienstag (15. September) zuerst berichtete, fiel die Entscheidung für El Mala aus, der beim FC zuletzt wegen den Folgen einer Erkältung hatte kürzertreten müssen. Sollte El Mala diesmal für Deutschland auf dem Platz stehen, wäre er der erste FC-Nationalspieler seit Jonas Hector (letztes Spiel am 19. November 2019).

Die von Klopp vor Ort beobachtete Begegnung beim VfB Stuttgart (1:4) verpasste er komplett, im Heimspiel gegen Werder Bremen (1:1) wurde El Mala von Trainer René Wagner erst spät eingewechselt.

Am Donnerstag will Klopp sein komplettes Aufgebot bekannt geben. Für die Spiele in den Niederlanden (24. September), gegen Griechenland (27. September), gegen Serbien (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober) wird er mehr als die von der Uefa in Artikel 28 der Regularien für die Nations League festgelegten 23 Akteure pro Spiel nominieren. Das gilt als sicher.

Bis zu 27 könnten es schon werden, hört man. Vielleicht sogar an die 30? Dann müssen ein paar eben auf die Tribüne. Klopp will beim intensiven Länderspiel-Quartett im neuen Abstellungsfenster keinen Spieler verbrennen.

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Der frühere Erfolgstrainer von Borussia Dortmund und des FC Liverpool will schauen und probieren. Was passt? Wer passt? Wer zieht mit beim von ihm geliebten und gelebten Powerfußball. Tempo und Intensität sind gefragt. Der Stil ist wichtiger als Namen.

El Mala, der beim FC wie kein anderer für den rasanten Weg zum gegnerischen Tor steht, passt zu diesem Stil perfekt. Auch im Defensivverhalten, was zu Beginn seiner Debüt-Saison noch vom damaligen Trainer Lukas Kwasniok (45) bemängelt worden war, hat der Linksaußen zugelegt – ein Faktor, der für Klopp ebenfalls von großer Bedeutung ist.

Die einzigen Zweifel an einer möglichen Nominierung waren aufgrund körperlicher Beschwerden aufgekommen. Beim Pflichtspiel-Auftakt im Pokal plagten Krämpfe den Youngster, in der Liga gegen Hoffenheim war der Tank nach einer Stunde leer – dann folgte die Erkältung. Weil El Mala auch die neue Trainingswoche beim FC aber von Beginn an und ohne Einschränkung aufgenommen hat, sind die Sorgen um seine Belastbarkeit aber verflogen.

Beim Training zeigte sich El Mala am Dienstag bestens gelaunt und natürlich auch in Spiellaune. Nach der Einheit ging er um 15.45 Uhr zu Sportchef Thomas Kessler (40), der ihn herzlich abklatschte. War das die Gratulation zur DFB-Nominierung? Es folgte ein längeres Gespräch der beiden am Trainingsgelände.

Dass Köln wieder einen Nationalspieler hat, freute die Fans natürlich. Guido, der die Einheit am Geißbockheim verfolgt hatte, sagte: „Ich finde das toll, das wird spannend mit ihm.“ Joel, mit El-Mala-Trikot ausgestattet, meinte: „Es war lange überfällig. So ein Spielertyp tut der deutschen Nationalmannschaft gut.“

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