In der Nacht ist es zu einem schweren Unfall in Köln-Ostheim gekommen. Ein Pkw schleuderte in eine Hausfassade. Die Polizei prüft einen möglichen Bezug zu einem Einbruchsversuch.
Schwerer Unfall in KölnVollbesetzter Pkw rast in Hausfassade – Polizei prüft Verdacht

Copyright: Daniel Evers
Einsatz am Samstag (12. September 2026) auf der Rösrather Straße: Beim Crash mit der Hauswand wurde der Fiat Bravo völlig demoliert.

Aktualisiert:
Schwerer Unfall in Köln-Ostheim: In der Nacht zu Samstag (12. September) ist ein vollbesetzter Fiat Bravo gegen eine Hausfassade gekracht. Der Pkw soll nach ersten Informationen mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein – waren die fünf Insassen auf der Flucht?
Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang mit einem Einbruchsversuch in ein Autohaus gibt.
Unfall in Köln-Ostheim: drei Pkw-Insassen massiv eingeklemmt
Zu dem war die Polizei gegen 1.15 Uhr alarmiert worden. Auf der Anfahrt kamen Einsatzkräfte auf der Rösrather Straße an dem verunglückten Pkw mit niederländischem Kennzeichen vorbei.
Wie ein Beamter der Leitstelle am Morgen gegenüber EXPRESS.de erklärte, war der mit fünf Personen besetzte Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, in einen geparkten Pkw geprallt und anschließend mit der Hauswand kollidiert.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat völlig deformiert und drei der Insassen wurden laut Feuerwehr massiv eingeklemmt. „Sie erlitten schwere Verletzungen und wurden mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit“, so ein Wehrsprecher. Die beiden anderen Männer konnten sich selbst aus dem Wrack retten.
Mindestens vier der Insassen kamen ins Krankenhaus, so erste Informationen. Wie EXPRESS.de erfuhr, handelt es sich um zwei 34-Jährige und zwei 20-Jährige. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Der fünfte Insasse ist ebenfalls 20 Jahre alt.
Polizei ermittelt zu Unfallhergang in Köln-Ostheim
Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Nach dem Einbruchsversuch in das Autohaus wollen Zeugen ein flüchtendes Auto gesehen haben. Ob es sich dabei um den Fiat handelte, ist allerdings noch unklar. Auch, ob der Wagen viel zu schnell unterwegs war, wird geprüft. Sobald es der Gesundheitszustand der Pkw-Insassen erlaubt, werden sie von der Polizei befragt.
Für die Rettung und Versorgung der Verletzten sowie die Unfallaufnahme war die Rösrather Straße zeitweise komplett gesperrt. Am Morgen liefen noch letzte Aufräumarbeiten, die inzwischen beendet sind. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 48 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz.
